10 Atemberaubende Afrikanische Hunderassen Mit Bildern

Afrikanische Hunderassen

In Afrika sind unzählige exotische und einzigartige Wildtierarten beheimatet. Dabei hat der zweitgrößte Kontinent der Erde auch viele Hunderassen zu bieten.

Wir stellen dir in diesem Beitrag 10 afrikanische Hunderassen mit außergewöhnlichen Namen und Aussehen vor. Manche sind wirklich seltene Exemplare und hast du mit Sicherheit niemals zuvor gesehen! 

Welcher Hund der wildeste und gefährlichste unter ihnen ist, erfährst du ganz am Ende des Artikels.


10 Afrikanische Hunderassen im Überblick

Afrikanische Hunderassen sind voller Unterschiede, haben einzigartige Temperamente, Erscheinungen und Geschichte.

Manche Rassen sind weltweit bekannt und beliebt, einige sind größtenteils nur in Afrika zu Hause.


1. Azawakh

Azawakh

Der Azawakh gehört zur Gattung der Windhunde und wird mit bis zu 74 Zentimetern sehr groß.

Dieser Hund ist relativ selten zu finden, dabei ist er ein großartiges Haustier, der eine enge Bindung zu seiner Familie entwickelt.

Die Hunde haben einen starken Jagdtrieb und erfordern deshalb ein geduldiges Training.

Gut zu wissen:

Erhält der Azawakh genügend Auslauf, kann er auch problemlos in einer Wohnung gehalten werden.


2. Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback gehört zu den bekanntesten afrikanischen Hunderassen.

Die anmutigen und edlen Tiere haben ihre Wurzeln in Simbabwe, dem früheren Rhodesien.

Ridgebacks wurden vor allem zur Jagd und zum Schutz vor wilden Tieren gezüchtet. Aufgrund ihres ausgeprägten Jagdtriebes ist diese Rasse eher ein Hund für erfahrene Halter.

Gut erzogen ist der Ridgeback ein treuer und liebevoller Familienhund, der trotz seiner Energie auch gerne mal nur faulenzt.


3. Boerboel

Boerboel

Der aus Südafrika stammende Boerboel dürfte mit einem Gewicht von bis zu 90 Kilogramm der schwerste Vertreter unter den afrikanischen Hunderassen sein.

Um seine Familie zu beschützen, nimmt es der Boerboel sogar mit gefährlichen Raubtieren auf. Dabei ist er gleichzeitig kinderlieb.

Er benötigt einen direkten Bezug zu seinen Menschen, um sich wohl zu fühlen.

Gut zu Wissen:

Boerboel heißt übersetzt “Bauernhund”. Er wurde großteils von Bauern aufgrund seiner furchtlosen Haltung als Schutz- und Wachhund gehalten.

Fun Fact: Hättest Du gewusst, dass der Boerbel eine südafrikanische Mastiff Rasse ist und zu der stärksten Hunderasse zählt?


4. Atlas Mountain Dog

Atlas Mountain Dog - Hund

Das Atlasgebirge in Marokko gab dem Atlas Mountain Dog seinen Namen. Dabei ist diese Rasse auch als Aidi oder Atlas Berghund bekannt.

Ihren Einsatz finden diese Hunde als Wachhunde und zur Unterstützung bei der Jagd.

Um gegen extreme Temperaturunterschiede in den Bergen geschützt zu sein, hat der Atlas Mountain Dog im Gegensatz zu den meisten anderen afrikanischen Hunderassen ein dichtes Fell.


5. Basenji

Basenji

Der Basenji wird oft auch als “Kongo-Terrier” bezeichnet.

Er gilt als sehr dickköpfig, selbstbewusst und dabei energisch und verspielt. Diese Eigenschaften können seinen Besitzer schon einmal an den Rand der Verzweiflung bringen.

Seine fröhliche und liebevolle Art, aber auch seine Anhänglichkeit machen diese Momente wieder wett.

Der Basenji ist sehr auf seinen Menschen bezogen und ist ungern alleine. Darüber hinaus sollte der künftige Besitzer hundeerfahren sein.


6. Afrikanischer Nackthund

Mexikanischer Nackthund - Xoloitzcuintle

Aufgrund des fehlenden Fells kommen afrikanische Nackthunde ohne Probleme auch mit hohen Temperaturen zurecht.

Lediglich am Kopf und an der Schwanzspitze haben manche Hunde dieser Rasse ein wenig Fell.

Die Hunde sind sehr freundlich und menschenbezogen. Dennoch sind sie außerhalb Afrikas eher selten zu finden. 

Die kleinen Hunde sind voller Energie und freuen sich über viel Auslauf.


6. Sloughi

Sloughi

Der Sloughi stammt ebenfalls aus Marokko und gehört mit zu den ältesten Hunderassen der Welt.

Sloughis finden ihren Einsatz meist bei der Jagd.

Gut zu Wissen:

Während bei der Jagd der Atlas Mountain Dog Tiere aufspürt und aufscheucht, übernimmt der um einiges schnellere Sloughi die Hetzjagd. 

Beide Rassen werden dabei oft in Kombination zur Jagd eingesetzt.

Sloughis sind am liebsten bei ihren Menschen. Fremden gegenüber sind sie eher misstrauisch.


7. Coton de Tuléar

Coton de Tuléar

Diese kleine Hunderasse stammt ursprünglich aus Madagaskar und sticht mit seinem für Afrika eher untypischen langen Fell hervor.

Der Coton de Tuléar ist freundlich und verspielt und wird auf der ganzen Welt geschätzt.

Allerdings mögen die süßen und quirligen Hunde weder Einsamkeit noch Langeweile.

Mit ihren maximal 7 Kilogramm Gewicht lassen sie sich jedoch fast überall hin mitnehmen.


8. Chinese Crested / Chinesischer Schopfhund

Hunderassen, die nicht haaren und stinken

Der Chinese Crested, oder auch Chinesischer Schopfhund, zählt zu den Nackthunden.

Über seine Herkunft ist man sich uneins. 

Wissenschaftler fanden heraus, dass der Schopfhund DNA-Segmente hat. Die auf Hunderassen zurückzuführen sind, die vor etwa 4000 Jahren in Zentralafrika lebten und mit kleineren chinesischen Rassen gekreuzt wurden.

Die haarlosen Tiere mit dem lustigen Fellschopf sind sehr energisch und freuen sich über viel Zeit mit ihrem Menschen und viel Auslauf.


9. Abessinischer Sandterrier

Quelle: Wikibrief.org

Die Haarlosigkeit des Abessinischen Sandterriers lässt auch diese Rasse zu den Nackthunden zählen.

Dabei sind Sandterrier eine seltene Rasse mit langen Körpern und verschiedenen Hauttönen.

Der Ursprung der Rasse ist etwas mysteriös, man vermutet jedoch, dass diese aus Kreuzungen zwischen Bloodhound, Spanischer Dogge und anderer ähnlichen Hunde stammt.

Die furchtlosen und loyalen Hunde sind sehr menschenbezogen und bestrebt, ihren Besitzern zu gefallen.


10. Afrikanischer Wildhund

Afrikanischer Wildhund

Der Afrikanische Wildhund ist weder ein Haus- noch ein Familienhund.

Diese Tiere sehen Hyänen sehr ähnlich und streifen in Rudeln durch die Savannen und Wälder Afrikas. Dort jagen sie Nagetiere und Vögel, aber auch Antilopen und Gnus.

Afrikanische Wildhunde werden oft von Jägern und Bauern getötet, weil sie sich sehr bedrohlich verhalten können.

Deshalb gehört diese Wildhund-Rasse zu einer der am stärksten gefährdeten der Welt.

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