Omeprazol-Hund
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Omeprazol für Hunde: Anwendung, Dosierung & Nebenwirkung

Es gibt nur wenige Medikamente für Menschen, die du auch deinem Hund geben darfst oder von deinem Tierarzt sogar für deinen Hund verschrieben werden.

Omeprazol ist eines dieser Medikamente. Es hilft gegen Sodbrennen, Magengeschwüre und Magenentzündungen, wobei es fast ausschließlich bei Sodbrennen verschrieben wird.

Wichtig ist, dass du die richtige Menge Omeprazol deinem Hund gibst, denn die wird anders berechnet als bei Menschen. Alle Infos rund um den Säureblocker gibt dir daher dieser Artikel an die Hand.

Kurz & Knapp: Kann ich meinem Hund Omeprazol bei Sodbrennen geben?

Omeprazol ist für Hunde bei Sodbrennen zugelassen und wird standardmäßig eingesetzt. Es hemmt die Ausschüttung von Magensäure und schützt somit Magenschleimhaut und Speiseröhre.

Die Dosis muss mit einem Tierarzt abgesprochen sein. Außerdem ist es kein Medikament für eine langfristige Anwendung.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Omeprazol und wie wirkt es beim Hund?

Magenübersäuerung beim Hund

Omeprazol ist ein Medikament, das für Menschen und Tiere zugelassen ist. Es wirkt als sogenannter Protonenpumpenhemmer und hemmt die Ausschüttung von Magensäure.

Dadurch steigt der pH-Wert im Magen und greift in die natürliche Regulierung der Säureproduktion ein. Es ist daher nicht für eine langfristige Einnahme geeignet, kann aber korrigierend auf diese einwirken und sie sozusagen wieder in die richtige Bahn lenken.

Wann ist die Vergabe von Omeprazol sinnvoll?

Omeprazol wird für Hunde fast ausschließlich bei Sodbrennen verschrieben. Es ist sehr nebenwirkungsarm, selbst in höherer Dosis. 

Allerdings ist Omeprazol kein Medikament, das langfristig eingenommen werden sollte. Kurzfristig kann es gut Symptome lindern und damit deinem Hund Schmerz nehmen, es ist aber nicht als vorbeugende Maßnahme geeignet.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Hund im HUndebett

Nebenwirkungen sind bei Omeprazol selten. Nur manche Hunde neigen zu Erbrechen, leichten Bauchschmerzen oder Blähungen.

Eine Langzeiteinnahme ist generell nicht ratsam, da Omeprazol dann tumorbildend wirken kann. Eine kurzfristige Einnahme ist in der Regel aber unbedenklich. 

Dosierung von Omeprazol

Die Dosis hängt von vielen Faktoren ab wie Alter, Gewicht und Rasse. In etwa bewegt sie sich bei 0,7 mg/KG Lebendgewicht, das 1 x täglich über einen Zeitraum von 4 bis 8 Wochen eingenommen wird. 

Wichtig:

Die Dosis für Omeprazol muss ein erfahrener Tierarzt bestimmen. Auf keinen Fall darfst du deinem Hund eine für Menschen berechnete Dosis oder selbst geschätzte Dosis verabreichen. 

Die richtige Dosis und Einnahme von Medikamenten ist wichtig für eine erfolgreiche Behandlung.

Wie lange und wie oft darf ich meinem Hund Omeprazol geben?

Du verabreichst Omeprazol deinem Hund direkt vor oder während der Fütterung und am besten morgens, da der Wirkstoff auf nüchternem Magen nicht gut wirkt. 

Dein Tierarzt wird deinem Hund Omeprazol vermutlich für vier bis acht Wochen verschreiben. Die acht Wochen solltest du auch nicht überschreiten, während du bei schneller Besserung deines Hundes eine Einnahme auch schon früher als vier Wochen absetzen kannst.

Wenn dein Hund generell zu Sodbrennen neigt, wirst du im Laufe der Zeit auch herausfinden, welcher Zeitraum für ihn ideal ist. 

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Erfahrungen mit Omeprazol: das sagen andere Hundeeltern

Omeprazol ist bei Hundeeltern im Allgemeinen sehr beliebt, da es schnell und zuverlässig wirkt. Selten berichten sie von Nebenwirkungen wie Durchfall oder Erbrechen.

Unsicherheit herrscht bei vielen aber über die richtige Dosierung, da die Dosis für Kinder von der Dosis für Hunde oft stark abweicht, obwohl beide in etwa das gleiche Gewicht haben. 

Für viele ist die gleichzeitige Umstellung der Ernährung sehr hilfreich gewesen. Einerseits empfiehlt man hier oft einen ersten Wechsel auf Schonkost – gerne von diversen Rezepten begleitet, die von gekochtem Möhrenbrei bis raffinierter Hühnersuppe reichen!

Andererseits gehen viele kritische Fragen in Richtung Lebensmittelallergien, die das Sodbrennen erst auslösen, für der Tierarzt dann Omeprazol verschreibt. Man hinterfragt, ob dann tatsächlich Omeprazol oder doch schlicht die Ernährungsumstellung das Problem gelöst haben.

Nichtsdestotrotz wird Omeprazol sehr häufig weiterempfohlen als kurzfristige Hilfe für refluxgeplagte Hunde, vorbildlicherweise mit der Erwähnung, dass eine Einnahme immer nur nach Absprache mit der Tierärztin erfolgen solle.

Alternativen zu Omeprazol

Omeprazol ist das häufigste, da sicherste Medikament gegen Sodbrennen. Verträgt dein Hund es aber nicht, sprechen Gründe gegen eine Einnahme, kann dein Tierarzt einen anderen Wirkstoff verschreiben.

Gründe gegen Omeprazol sind das Vorliegen einer Lebererkrankung oder einer Allergie oder wenn du ein Medikament für eine langfristige Einnahme gegen chronisches Sodbrennen suchst.

Weitere Medikamente

Andere häufig verschriebene Magenschutzmittel für Hunde sind Pantoprazol und früher auch Ranitidin.

Pantoprazol ist ähnlich zu Omeprazol ein Säureblocker und wirkt auf den pH-Wert des Magens. Manche Hunde reagieren allerdings allergisch auf den Wirkstoff, weswegen Tierärztinnen eher zu Omeprazol greifen.

Ranitidinhaltige Arzneien stehen im Verdacht, krebserregende Stoffe zu enthalten. Daher wird es nicht mehr verschrieben und du solltest alte Vorräte entsprechend entsorgen.

Fazit 

Omeprazol ist in der Regel ein sicherer und empfehlenswerter Tipp, wenn dein Hund unter Reflux leidet. Wichtig ist, dass du es nicht langfristig verabreichst und die Dosis immer mit deinem Tierarzt absprichst.

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