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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Diese 12 schädlichen Dinge tust du deinem Hund an, ohne es zu merken

Bestimmt willst du, dass es deinem Hund gut geht. 

In deinen Alltag können sich jedoch Dinge einschleichen, mit denen du deinem Hund unbewusst schaden kannst. 

Hier sind 12 der häufigsten Fehler, die Menschen ihrem Hund unabsichtlich antun. 

Deinen Hund alles essen lassen 

Für deinen Hund kann es sehr gefährlich sein, wenn er alles fressen darf, was er findet. 

Hier die Pferdeäpfel auf dem Feldweg, dort die Leckerlies, die einem anderen Hundebesitzer runtergefallen sind. Oft weißt du nicht, was er da gefressen hat. 

Diese Fresslust kann im Nachhinein jedoch unangenehme Folgen haben. Etwas giftiges kann schnell mal dabei sein. Dein Hund kann sich übergeben, Durchfall bekommen oder Schlimmeres. 

Das falsche Halsband auswählen 

In den Geschäften gibt es sie verschiedensten Arten, Größen, Formen und Farben. Mit dem falschen Halsband kannst du einem Hund jedoch Schmerzen bereiten.

Je nach Verwendung, also ob Sport, Erziehung oder Alltag, ist ein anderes Halsband ratsam. 

Läuft dein Hund viel an einer Schleppleine, ist ein Geschirr sinnvoll, denn dann ist der Zug auf den Nacken nicht so groß. 

Deinen Hund im Auto nicht sichern 

Dein Hund gilt im Auto als Ladung und muss somit ausreichend gesichert werden. Wenn nicht, kann sogar ein Bußgeld fällig werden.

Bei einem Unfall oder einer Vollbremsung könnte sich dein Hund sonst verletzen. Auch du könntest durch deinen Hund verletzt werden. 

Mit einem Trenngitter, einem Hundegurt, einer Box oder einem Hundesitz ist dein Hund im Auto gesichert. 

Deinen Hund im Auto allein lassen 

Auch wenn du dein Auto im Schatten parkst, solltest du deinen Hund nicht alleine darin lassen. 

Die Temperatur im Auto kann schnell 20 Grad höher sein, als außerhalb des Wagens. 

Da Hunde rasch überhitzen, kann es für deinen Hund sehr gefährlich sein, wenn er alleine im Auto auf dich wartet. 

Die Zähne deines Hundes nicht kontrollieren 

Zahnbelag kann bereits nach wenigen Tagen zu Zahnstein führen. Entzündungen des Zahnfleischs und Ausfall der Zähne können die Folge sein.

Daher ist es wichtig, dass du die Zähne deines Hundes regelmäßig kontrollierst und putzt.  

Den Zahnstein kann der Tierarzt entfernen, muss deinen Hund dafür aber in Narkose legen. 

Deinen Welpen in einen Hundepark bringen

Viele Hunde spielen gerne mit Artgenossen. Da ist der Ausflug in den Hundepark doch eine tolle Idee, oder? 

Gerade, wenn du noch einen Welpen hast, solltest du ihn jedoch nicht mit in den Hundepark nehmen. 

Das Geschehen dort kannst du nur schwer kontrollieren. Andere, größere Hunde könnten ihn bei ihrem Spiel überrennen. 

Besser du lässt deinen Welpen mit gleichaltrigen Hunden spielen, etwa in einer Welpenstunde. 

Physische Bestrafungen anwenden

Eine Erziehung ganz ohne Strafe ist schwer möglich, aber es macht einen Unterschied, wie du deinen Hund bestrafst. 

Stellt dein Hund etwas an, was er nicht darf, solltest du ihn nicht physisch bestrafen. Eine Maßnahme kann sein, ihn zu ignorieren oder sein Spielzeug zu entfernen. So kann dein Hund ohne Gewalt lernen, dass sich dieses Verhalten nicht lohnt. 

Wichtig

Statt zu bestrafen, solltest du gewünschtes Verhalten belohnen und loben. 

Deinen Hund nicht auslasten 

Je nach Veranlagung braucht dein Hund viel oder wenig Beschäftigung und Bewegung. 

Du solltest einen sportlichen Hund nicht nur 15 Minuten spazieren führen, sondern ihm eine Aktivität anbieten, die seinem Energielevel entspricht. 

Wird dein Hund auch gerne geistig gefordert kannst du ihm Tricks beibringen oder Suchspiele spielen. 

Bietest du deinem Hund genügend Möglichkeiten, wird er zufrieden sein. 

Deinen Hund anschreien

Dein Hund hat nicht gehorcht oder etwas kaputt gemacht? Jetzt solltest du ihn nicht anschreien. 

Denn das kann sich auf lange Sicht negativ auf seine Gesundheit auswirken. Dein Hund bekommt zunehmend Stress, was seinen Cortisol-Spiegel steigen lässt. 

Bei der Erziehung deines Hundes solltest du lieber auf positive Bestärkung statt auf Bestrafung setzen.

Wurm,- Floh- und Zeckenbehandlungen vernachlässigen 

Ein Parasitenbefall ist keine Lappalie, sondern kann schwere gesundheitliche Folgen haben. 

Daher solltest du deinen Hund davor so gut es geht schützen. Eine regelmäßig und saisonal angepasste Wurm,- Floh- und Zeckenbehandlung ist dafür wichtig. 

Gut Zu Wissen

Du schützt mit einem Wurm,- Floh- und Zeckenbehandlungen auch dich. Denn viele Parasiten können vom Hund zum Menschen gelangen. Schwere und langfristige gesundheitliche Probleme können die Folge sein.

Gefährliche Gegenstände herumliegen lassen 

Hunde sind manchmal sehr neugierig. 

Lässt du unachtsam gefährliche Gegenstände liegen, kann dein Hund sich daran verletzen oder den Gegenstand verschlucken. 

Gesundheitliche Probleme deines Hundes nicht bemerken

Viele Hunde brauchen eine spezielle Pflege oder haben rassetypische Probleme.

Gibt es bei der Rasse deines Hundes Herzkrankheiten, Gelenkprobleme oder Ohrenentzündungen? 

Damit es deinem Hund bei dir gut geht, informiere dich im Vorfeld, worauf du bei deinem Hund achten musst. 

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2 Kommentare zu „Diese 12 schädlichen Dinge tust du deinem Hund an, ohne es zu merken“

  1. Avatar
    Judith Toeller

    Sehr vernünftig Qualzuchten zu verbieten, dies müsste auch unbedingt kontrolliert werden.
    Ähnlich ist es mit dem Kupieren von Ohren und Ruten !

  2. Avatar
    Johann Dattinger

    Finde ich echt gut, das mit
    dem Zuchtverbot, denn es
    gibt echt sehr viele, die ja
    nur Quantität, und nicht
    Qualität… leider. Und die Hunde sind die armen. Sie werden eh‘ schon genug benachteiligt.

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