Berner Sennenhund Nachteile
Fabian

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Berner Sennenhund Nachteile, die Du vor Kauf kennen solltest

Der Berner Sennenhund ist ein wahrlich anmutiges Tier und gleichzeitig ein beliebter Familienhund.

Doch ist diese Rasse nicht für jedermann geeignet. Eine Anschaffung eines solchen Vierbeiners sollte also gut überlegt sein. 

Du solltest das Pro und Contra gut abwägen. Dabei soll Dir dieser Beitrag helfen.

Inhaltsverzeichnis

Berner Sennenhund Nachteile

Berner Sennenhund

Die Nachteile liegen hauptsächlich bei den Rasseneigenschaften selbst in Verbindung zu den Möglichkeiten, die du deinem Hund geben kannst oder willst.

Größe

Ein Berner Sennenhund ist sehr groß und benötigt viel Platz. Er wird in deinem Haus, deiner Wohnung, in deinem Wohnzimmer oder auch in der Küche sehr viel Platz für sich beanspruchen. 

Um mit deinem Hund auch mobil zu sein, ist es mit einem Kleinwagen nicht mehr getan. Selbst für einen Tagesausflug mit Kind, Kegel und Hund ist ein großer Kombi unumgänglich, um den Trip nicht zur Strapaze werden zu lassen.

Der Vierbeiner ist wegen seiner Größe kaum zu übersehen und selbst wenn er noch so gut erzogen ist, wirst du ihn nicht überall mit hinnehmen können.

Pflege

Aufgrund seiner Fellbeschaffenheit ist der Berner Sennenhund sehr pflegeintensiv. Sein langes, dickes Fell haart sehr viel. Besonders zu den Zeiten des Fellwechsels verstärkt sich dieser Effekt noch.

Das lange Fell neigt auch dazu, alles Mögliche wie Staub, Schmutz und auch Zecken in dein Haus zu tragen. 

Zudem verfilzt das lange Fell sehr schnell. Regelmäßiges, ja tägliches Durchbürsten gehört daher zum Pflichtprogramm.

Auch neigt der große Schweizer dazu, überall im Garten Löcher zu graben, was diesen dann schnell wie eine Kraterlandschaft aussehen lassen kann.

Alter

Hundebesitzer bauen zu ihren Vierbeinern eine sehr enge Bindung auf. Die Fellnase gehört zur Familie. Wer mit einem Berner Sennenhund liebäugelt, sollte sich der relativ kurzen Lebenserwartung des sanften Riesen bewusst sein.

Die durchschnittliche Lebenserwartung des Schweizers liegt selbst bei gesunden Hunden bei 7 bis 10 Jahren, oftmals sogar nur bei 6 bis 8 Jahren, während die meisten anderen Hunderassen 10 bis 15 Jahre alt werden.

Training und Erziehung

Der Berner Sennenhund ist gleichermaßen intelligent und gehorsam und will dir gefallen.

Das ist nun kein Nachteil, aber bis es soweit ist, dass dein Berner dich gehorsam auf Schritt und Tritt begleitet, ist eine Menge Erziehungsarbeit notwendig, die am besten schon im Welpenalter beginnt.

Ebenfalls ist eine frühe Sozialisierung notwendig, um den Hund auf den Umgang mit Kindern, Fremden und anderen Tieren einzustimmen. 

Berner Sennenhund Vorteile

Berner Sennenhund

Erziehung

Ein Berner Sennenhund lässt sich in der Regel gut erziehen und zeichnet sich durch eine gute Führigkeit aus. Eine konsequente, frühzeitige und fürsorgliche Erziehung lässt ihn zu einem treuen und loyalen Partner auf vier Pfoten gedeihen.

Sozialverhalten

Berner Sennenhunde sind sehr anhänglich. Bist du alleine und kannst dir deine Zeit frei einteilen, hast du einen loyalen Begleiter, der sein Leben für dich lassen würde.

In einer Familie wird sich der Berner Sennenhund jedoch meist nur ein Familienmitglied auswählen, mit dem er eine engere Bindung eingeht. Der Schweizer Hund liebt seine Familie und ist dieser gegenüber wachsam und beschützerisch.

Pflege

Nimmt man eine regelmäßige Fellpflege in Kauf, ist der Berner Sennenhund sonst relativ pflegeleicht. Tägliches kurzes Durchbürsten reicht aus und nimmt nicht allzu sehr Zeit in Anspruch. 

Gesundheit

Abgesehen von erblichen Krankheiten oder Erkrankungen, die mit der Masse und Größe des Vierbeiners in Zusammenhang stehen, handelt es sich beim Berner Sennenhund um einen sehr robusten Vierbeiner.

Viele Erkrankungen lassen sich jedoch auch mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung vorbeugen.

Ist der Berner Sennenhund ein Anfänger- und Familienhund?

Der Berner Sennenhund ist ein treuer Partner für die ganze Familie, wobei er sich dabei hauptsächlich auf eine Bezugsperson konzentriert.

Was der Sennenhund bei der Erziehung am meisten braucht, ist eine ernst gemeinte Zuwendung und Zuneigung, die keine besondere Fachkenntnis erfordern.

Kommt hierbei noch eine milde Strenge und andauernde Konsequenz hinzu, ist der Berner Sennenhund auch für Anfänger leicht erziehbar.

Gibt es typische Krankheiten beim Berner Sennenhund?

Wie die meisten schweren Hunderassen bleibt auch der Berner Sennenhund oft von Hüft- und Ellenbogendysplasien nicht verschont.

Weiter sind Entwicklungsstörungen des Skeletts, auch Osteochondrosis dissecans (OCD) genannt, keine Seltenheit. Bei dieser Erbkrankheit wird das Knorpelgewebe junger Hunde nicht richtig verknöchert.

Während eine Niereninsuffizienz bei anderen Hunderassen erst im hohen Alter zu einem Thema wird, erkranken Berner Sennenhunde oftmals schon in jüngeren Jahren daran.

Berner Sennenhunde sind auch im Verhältnis zu anderen Rassen recht anfällig für Tumore und Krebserkrankungen.

Oft lässt sich die Krebsform „Maligne Histiozytose“ beobachten. Diese Form befällt die Haut und macht sich durch Knoten unter der Haut, Haarausfall oder Plaquebildung bemerkbar. Sie kann aber auch innere Organe wie Leber, Lunge oder Lymphknoten befallen.

Erfahrungen mit dem Berner Sennenhund – was sagen andere über die Rasse?

Durchstöbert man einschlägige Foren und Seiten, wird einem zum Thema Berner Sennenhund schnell eines klar: einmal Berner Sennenhund – Immer Berner Sennenhund

Die Halter loben die Erziehbarkeit, die Treue und die Gutmütigkeit der Schweizer Riesen. Gleichzeitig bedauern sie jedoch die kurze Lebenserwartung der Vierbeiner und deren Anfälligkeit für Krankheiten.

Dennoch geht die Begeisterung so weit, dass sich viele, trotz der Größe der Tiere und deren Platzbedarf zwei oder mehr Sennenhunde anschaffen, um den Verlust eines Vierbeiners besser verschmerzen zu können.

Achtung:

Ein Berner Sennenhund benötigt, wie bereits beschrieben, viel Platz und Auslauf. Die Idee, mehrere Hunde dieser Größe zu besitzen, ist zwar eine gute Idee, sollte aber gut durchdacht sein. Platzangebot und Zeit sollten auf jeden Fall vorhanden sein! 

Fazit

Dass der Mensch einen Hund als Begleiter fürs Leben sucht, ist vollkommen normal. Dennoch überleben wir meistens unsere Hunde. Die Lebenserwartung beim Berner Sennenhund ist dabei besonders kurz.

Wer sich von Anfang an vor Augen führt, dass die Freundschaft nicht ewig wird, erhält einen sanften, anhänglichen und treuen Riesen, der für Abwechslung und Schwung sorgt. 

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1 Kommentar zu „Berner Sennenhund Nachteile, die Du vor Kauf kennen solltest“

  1. Avatar

    Ich bin vor 32 Jahren auf den Berner Sennenhund gekommen. 12 Jahre alt 14 Jahre alt. 61/2 weil eine Tierärztin eine Magendrehung nicht erkannte und Antibiotika spritzte.
    Meine jetzige Hündin mit 9Jahren hätten wir fast verloren weil ein Nottierarzt ein Beruhigungsmittel für Rinder spritzte. Ich hatte nie Probleme mit meinen Hunden gesundheitlich, unsere Emmi springt leider zu unserem Unmut noch immer wie ein Reh überall drüber, was sie nicht soll. Unsere anderen Beide sind 8 Jahre alt alt und toi toi toi gesund. Kann dem ganzen nicht in allem zustimmen. Keine Löcher im Garten, keine Schwierigkeiten mit unseren anderen Tieren. Und wehe irgend jemand würde uns etwas böses wollen, dann aber… keine grossen Schäden als Welpen und absolut stubenrein. Egal welcher Hund, dieser spiegelt nur das wieder was ihm der Zweibeiner vorlebt bzw. Wie es in den Wald reinruft so schallt es wieder heraus. Ich muss aber auch dazu sagen, ein Welpe der von Anfang an ordentlich versorgt wird hat schon viel gewonnen, leider dienen viele Hunde nur dem schnellem Geld verdienen und werden bis ins unmöglichsten miteinander gekreuzt. Beispiel: Mutter Franz.Bulldogge ,Vater: Berner Sennenhund. Weil der Mensch unmöglich ist.

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