hund erbricht beim autofahren
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund erbricht beim Autofahren: 6 Ursachen & Tipps vom Profi

Dein Hund erbricht beim Autofahren?

Das ist eine sehr unschöne und gefährliche Angelegenheit. Neben Geruch und hässlichen Flecken steht hier allerdings die Gesundheit deines Tieres im Vordergrund.

Je länger du diese Verhaltensweise ignorierst, desto schlimmer kann sie werden. Meistens steckt eine Angst oder eine Reisekrankheit dahinter.

Im nachfolgenden Artikel informieren wir dich über die möglichen Ursachen und bieten vereinzelte Lösungsansätze an.

Kurz & Knapp: Warum erbricht mein Hund beim Autofahren?

Wenn dein Hund im Auto erbricht, dann kann das unter anderem auf einen gestörten Gleichgewichtssinn, eine Angststörung oder eine Reiseübelkeit zurückgeführt werden. Das ist nicht weiter bedenklich.

Bei einem gestörten Gleichgewichtssinn solltest du kurz rechts ranfahren und deinen Hund beruhigen. Nach einer kurzen Pause kannst du sicher weiterfahren. Diese Problematik tritt hauptsächlich bei Welpen auf, da bei ihnen der Gleichgewichtssinn noch nicht ausgebildet ist. Diese Form der Übelkeit können Sie abtrainieren.

Sollte dein Hund regelmäßig im Auto erbrechen, dann solltest du etwas dagegen tun. Sollten alle Tipps, Tricks und Übungen nicht funktionieren, ist es ratsam, einen Tierarzt hinzuzuziehen.

Bei Dr. Sam kannst Du sofort eine Sprechstunde mit einem Tierarzt buchen. Du kannst 16 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und ohne Wartezeit tierärztliche Beratung konsultieren. Hier wird dir und deinem Liebling sofort fachgerecht geholfen.

Inhaltsverzeichnis

Dein Hund erbricht im Auto: 6 mögliche Ursachen

Du und dein Hund seid ein unzertrennliches Team?

Auch auf der Arbeit, bei längeren Ausflügen oder auf Reisen ist dein Partner stets an deiner Seite. Dumm nur, wenn dein Hund beim Autofahren kotzt.

Das kann verschiedene Auslöser haben. Wir haben hier ein paar Möglichkeiten für dich zusammengestellt.

1. Unangenehmer Geruch

Hunde haben eine sehr feine und sensible Nase. Sie nehmen Gerüche viel intensiver wahr als wir Menschen.

Wenn sich Dein Hund beim Autofahren übergibt, dann könnte das unter anderem mit den Gerüchen im Wagen zusammenhängen.

Vielleicht reagiert Dein Fellfreund empfindlich auf die Düfte der Polster, Automaterialien, Essensgerüche oder Tabakrauch. Lüfte Deinen Wagen regelmäßig und verzichte auf weitere Duftstoffe wie beispielsweise Duftbäumchen.

2. Angst

Auch Hunde haben hin und wieder Angst. Insbesondere eine Autofahrt kann bei Deiner Fellnase zu Angst- und Panikattacken führen. Vielleicht hat er oder sie eine negative Verbindung mit Autofahrten gemacht.

Wenn Dein Hund fiept, winselt, jault oder sich im Auto erbricht, dann sind das klassische Anzeichen für eine Angst vor Autofahrten

Sollte sich Dein Hund während der Fahrt unwohl fühlen oder sogar erbrechen, solltest Du rechts ranfahren, kurz aussteigen und dem Tier eine Pause gönnen.

3. Gestörter Gleichgewichtssinn

Dein Hund spuckt beim Autofahren? Dann könnte auch ein gestörter Gleichgewichtssinn dahinter stecken.

Zu schnelle und/oder hektische Bewegungen können von Mensch und Tier zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Hunde fühlen sich im Auto häufig unsicher. Die ungewohnt rasante Geschwindigkeit kann Deinem Liebling auf den Magen schlagen, seinen Gleichgewichtssinn negativ beeinträchtigen und ein Erbrechen begünstigen.

Achte deshalb etwas auf Deinen Fahrstil, halte dich ans Tempolimit und vermeide riskante Überholmanöver.

4. Reiseübelkeit

Ähnlich wie wir Menschen können auch Hunde an einer Reiseübelkeit leiden. Bereits die kleinste Tour mit Bello und Co. kann ganz schnell zur Tortur werden. Nervöses Hecheln, Speicheln oder sogar Erbrechen deuten auf eine Reiseübelkeit hin. 

5. Nervosität

Eine Autofahrt ist für Deinen Hund nicht ohne. Eine gewisse Nervosität fährt immer mit. Insbesondere ein Welpe erbricht häufig beim Autofahren.

Vielleicht handelt es sich um die erste Fahrt und er sich verständlicherweise nervös. Da kann so ein Malheur schon einmal passieren.

6. Ungünstiger Platz im Wagen

Zu guter Letzt kann auch der Platz im Wagen als Ursache für das Erbrechen herangezogen werden. Ein ungünstiger Sitzplatz auf dem Rücksitz oder im Kofferraum kann auch bei Deinem Tier zu Übelkeit führen.

Behalte Deinen Liebling deshalb genau im Auge und wechsel im Notfall den Platz.

Wann solltest Du einen Tierarzt aufsuchen?

Dein Hund verträgt das Autofahren nicht? Damit ist er nicht alleine. Vielen Hunden wird schlecht beim Autofahren. Die Gründe hierfür haben wir im vorigen Abschnitt erläutert.

Deutliche Anzeichen für eine Übelkeit oder Nervosität Deines Hundes während der Autofahrt sind unter anderem:

Was kannst Du gegen das Erbrechen Deines Hundes im Auto tun?

Sollte Dein Hund im Auto speicheln oder erbrechen, ist das nicht sofort ein Fall für den Tierarzt. Häufig kannst Du selbst etwas gegen diese Eigenart unternehmen.

Im Folgenden verraten wir Dir ein paar Tricks und Kniffe, wie Du die Problematik in den Griff bekommst:

  • Hund genau beobachten und notfalls einschreiten
  • Vierbeiner vorsichtig an das Auto gewöhnen
  • Fahrtzeiten langsam steigern
  • Anhalten und den Hund beruhigen
  • Fahrtzeit für einen Spaziergang unterbrechen
  • Nicht vor der Autofahrt füttern
  • Dem Hund Nux Vomica (oder andere Beruhigungsmittel) vor dem Autofahren varabreichen
  • Sitzplatz wechseln
  • langsam und vorsichtig fahren

Sollte Dein Hund auch nach den unterschiedlichsten Übungen und Beruhigungsmethoden noch während der Autofahrt erbrechen, solltest Du einen Tierarzt hinzuziehen.

Sollte der Tierarzt Deines Vertrauens einmal keinen Termin für Dich haben, kannst Du Dich gewissenhaft auch an Dr. Sam wenden. Der Online-Tierarzt hat den ganzen Tag und jeden Tag im Jahr für Dich und Deinen Vierbeiner Zeit.

Wie kannst du dem Erbrechen deines Hundes im Auto vorbeugen?

Um Deinen Hund und Dein Auto zu schonen, kannst Du bereits im Vorfeld vereinzelte Maßnahmen treffen. So ist es beispielsweise wichtig, Deinem Hund die Anspannung zu nehmen. Beruhige und besänftige ihn vor Autofahrten und schaffe eine für ihn angenehme Atmosphäre im Wagen.

Auch beruhigende Hausmittel wie beispielsweise Johanniskraut, Bachblüten oder Nux Vomica senken das Stresslevel Deines Tieres und vermindern seinen Brechreiz.

Gut zu Wissen:

Beobachtungen haben ergeben, dass insbesondere Welpen beim Autofahren erbrechen. Mit etwas Geduld und Disziplin kannst du deinem Hund diese unschöne Angewohnheit abtrainieren.

Erklär-Video

Fazit

Viele Hunde speicheln oder erbrechen im Auto. Sie sind entweder ängstlich, nervös oder leiden an einer Reisekrankheit. Auch negative Erinnerungen an unschöne Autofahrten können bei Ihrem Tier zu einem Erbrechen führen. Jetzt ist Handeln gefragt.

Beruhige deinen Liebling, sorge für eine angenehme Atmosphäre während der Autofahrt und lege im Notfall kleinere Verschnaufpausen ein. Auch leichte Beruhigungsmittel können hier hilfreich sein.

Sollten all deine Bemühungen nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist erneut ein Tierarzt aufzusuchen. Du kannst hierfür auch die Online-Sprechstunde von Dr. Sam in Anspruch nehmen. Das spart Geld, Zeit und Nerven.

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1 Kommentar zu „Hund erbricht beim Autofahren: 6 Ursachen & Tipps vom Profi“

  1. Avatar

    Ich bin mit meinem Hund in den Urlaub gefahren, und während der langen Fahrt musste er mehrmals erbrechen. Nun muss ich einen Tesla approved body shop finden und die betroffenen Teile ersetzen, da es sich um das Auto meines Vaters handelt. Der Rückweg war viel angenehmer, da meine Schwester auch dabei war und sie konnte den Hund etwas beruhigen. Außerdem haben wir viele kleine Pausen zwischendurch gemacht.

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