hund ist unruhig und wechselt ständig den platz
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund ist unruhig und wechselt ständig den Platz? (Ratgeber)

Es ist Schlafenszeit, aber dein Hund ist unruhig und wechselt ständig seinen Liegeplatz?

Womöglich ist dir aufgefallen, dass dein Hund plötzlich woanders schläft?

Unruhe und Schlafstörungen bei Hunden sind gar nicht so unüblich. In den meisten Fällen handelt es sich um Stressfaktoren im Alltag des Hundes, Langeweile oder Überforderung.

Manchmal können diesem ständigen Gewusel aber auch Schmerzen zugrunde liegen. Wenn dein Hund etwa Schmerzen im Bauch hat oder aufgrund einer Arthrose nicht bequem liegen kann, kann er die gleichen Beschwerden zeigen. 

Wie du herausfindest, was deinen Hund bedrückt, was du tun kannst und wann du einen Tierarzt aufsuchen solltest, erfährst du jetzt.

Kurz & Knapp: Warum ist mein Hund so unruhig und wechselt ständig den Platz?

Dein Hund ist unruhig und wechselt ständig den Platz? Womöglich liegt die Unruhe bei deinem Hund folgendem zugrunde:

  • Stress
  • Harnwegsinfekte
  • Körperliche Beschwerden
  • Unbeqeumer Liegeplatz
  • Schlechte Auslastung

Bei einem Verdacht auf Harnwegsinfekte oder andere körperliche Beschwerden solltest du einen Tierarzt aufsuchen. 

Du kannst etwa beim Online-Tierarztverbund Dr. Sam anrufen. Dort wirst du per Telefonat oder Videochat an einen Tierarzt weitergeleitet. Du erreichst dort 16 Stunden am Tag jemanden.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen für Unruhe beim Hund

Die Ursachen des Verhaltens können sowohl psychisch wie auch physisch sein. In beiden Fällen solltest du genau auf dein Tier achten und versuchen auch mögliche Nebensymptome zu erkennen.

1. Psychische Ursachen

Dein Hund wechselt plötzlich seinen Schlafplatz oder läuft rastlos umher?

Möglicherweise hat ihm vor ein paar Tagen etwas Angst gemacht als er an seinem gewohnten Platz lag. Vielleicht ein komisches Geräusch oder eine Pflanze, die dort erst seit Kurzem steht?

Es kann auch sein, dass dein Hund einfach nicht zur Ruhe findet, weil er zu wenig beschäftigt wird und Langeweile verspürt.

Besonders, wenn dein Hund sich selbst als Rudelführer sieht, wird er versuchen, dich nachts zu beschützen und dafür häufig seinen Standort wechseln.

Finde heraus, ob das Verhalten mit mehr Beschäftigung und einer klaren Rollenverteilung verschwindet. 

Solltest du nicht weiterkommen, kannst du mit einem Hundetrainer an den psychischen Blockaden arbeiten.

2. Körperliche Ursachen

Dein Hund legt sich hin und steht immer wieder auf?

Ein alter Hund kann unruhig sein und ständig den Platz wechseln, wenn ihm die Knochen und Gelenke wehtun. Gerade Arthrose sorgt dafür, dass das Liegen in einer Position nicht lange möglich ist.

Dein Hund ist noch gar nicht so alt?

Dann hat er vielleicht andere Schmerzen. Harnwegsinfekte können etwa dazu führen, dass dein Hund viel herumläuft oder sogar in die Wohnung uriniert. 

Es können auch Bauchschmerzen sein, die sich verschlimmern, sobald dein Hund sich hinlegt.

Beobachte deinen Hund exakt und sieh zu, wie er sich hinlegt. Fällt ihm das Hinlegen schwer oder scheint er eher ungern zu liegen?

Wenn du merkst, dass dein Hund noch andere Schmerzen zeigt (das kann zum Beispiel durch Winseln oder Aufquietschen äußern, solltest du so schnell wie möglich zum Tierarzt fahren.

3. Äußerliche Ursachen

Kennst du diese Nächte, in denen es entweder zu warm oder zu kalt ist und deine Beine irgendwie unbequem liegen?

Dein Hund kennt das auch!

Beobachte, ob dein Hund zwischen Schatten und Sonne wechselt. Vielleicht hat er noch keinen “Sweetspot” gefunden.

Dein Hund schläft auf einem Deckchen und scharrt dieses dauernd zurecht? 

Sei so gut und sieh nach, ob vielleicht etwas in der Decke liegt, was deinen Hund behindern könnte oder schüttle die Decke einmal auf.

Symptome von psychischem Stress 

Psychische Belastungen zeigen sich für gewöhnlich nicht nur in einer einzigen Situation. Mag dein Hund nicht alleine bleiben und fängt an zu bellen und zu jaulen, wenn du ihn alleine lässt?

Dann leidet dein Hund vielleicht an Trennungs- und Verlustängsten, die dazu führen, dass er nachts dauernd nachsehen möchte, ob du denn auch wirklich noch da bist.

Die Belastungen können sich aber auch im Umgang mit anderen Haustieren, Menschen und Kindern zeigen. Wenn dein Hund einmal schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht hat, kann es gut sein, dass er auf diese sofort mit Stress reagiert.

In solchen Fällen können dir Hundetrainer oder Hundepsychologen weiterhelfen.

Du findest viele verschiedene Anlaufstellen im Internet.

Wann zum Tierarzt, wenn dein Hund plötzlich sehr unruhig ist?

Du solltest einen Tierarzt aufsuchen, wenn dein Hund weitere Symptome zeigt, wie:

  • Winseln oder Jaulen
  • kann sich gar nicht mehr ablegen oder nur noch schwerlich
  • kann seinen Urin nicht mehr halten
  • extreme Müdigkeit

Sollten die Beschwerden äußerst plötzlich aufgetreten sein, bereits seit mehreren Stunden oder sogar Tagen anhalten und sich auch andere Symptome zeigen, solltest du zum Tierarzt fahren.

Im Zweifelsfall raten wir dir dazu, lieber einmal zu oft den Tierarzt zu kontaktieren.

Better safe than sorry.

Du kannst auch beim Online-Tierarztverbund Dr. Sam anrufen. Dort erreichst du täglich rund 16 Stunden lang einen Tierarzt, der sich per Telefon oder Videochat deine Bedenken anhört und dir weiterhilft.

So sparst du dir einen Gang zum Tierarzt in der Nähe, falls die Symptome doch nicht so stark sein sollten.

Was kannst du jetzt für deinen Hund tun?

Schaffe deinem Hund einen Platz, der weder extrem warm noch kalt wird. Dort kannst du eine Decke ausbreiten, auf der er sich bequem hinlegen kann.

Wenn du weißt, dass dein Hund Probleme mit dem Bewegungsapparat hat, kannst du ihm auch mehrere Decken oder ein orthopädisches Hundebett mit weicher Polsterung besorgen.

Sollte dein Hund Interesse an einem Spaziergang zeigen, kann auch das eine gute erste Maßnahme sein. Beschäftige deinen Hund und sieh dann nach, ob er später tiefer schlafen kann.

Erklär-Video

Fazit

Bei Schlafstörungen und Unruhe im Hund muss nicht immer sofort der Tierarzt konsultiert werden.

Im Regelfall kannst du deinen Hund einfach mehr beschäftigen, die Decke waschen oder neu ausrollen oder dich für einige Zeit mit ihm gemeinsam aufs Sofa setzen und spielen.

Solltest du trotzdem mit einem Tierarzt sprechen wollen, legen wir dir Dr. Sam ans Herz. Dieser Online-Tierarztverbund erspart dir weite Fahrten zum Tierarzt und lässt dich in kürzester Zeit Gewissheit haben.

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