Beagle Vor- und Nachteile
Uwe

Uwe

5 Beagle Vor- und Nachteile, die Du vor Kauf wissen solltest

Den freundlichen Hund aus England erkennen selbst Laien schnell. Beagles waren lange populäre Jagdhunde und kamen oft in adeligen Familien, zum Beispiel der englischen Königsfamilie, unter.

Inzwischen ist er jedoch beim normalen Volk ein beliebter Begleithund.  

Natürlich hat aber auch der Beagle Vor- und Nachteile!

Kommt sein natürlicher Jagdtrieb dem Zusammenleben mit Familien in den Weg?

Inhaltsverzeichnis

Beagle Vorteile

Beagle Vorteile

Pflege

  •  Das kurze Fell des Beagles ist nicht sonderlich pflegeaufwändig und muss nur einmal wöchentlich gebürstet werden.

Gesundheit

  • Gutes Futter und ausreichend Bewegung sind die beste Voraussetzung, um den Beagle gesund und munter zu halten.
  • Er ist ein robuster Hund, der nur selten krank wird.

Sozialverhalten

  • Beagles sind gesellige Hunde, die sich ihrer Familie schnell anpassen, kinderlieb sind und sich auch Fremden gegenüber schnell zutraulich verhalten.
  • Selbst mit Katzen können sie sich vertragen!

Erziehung

  • Glückliche Beagles arbeiten gerne mit ihrem Besitzer zusammen und ordnen sich problemlos unter.
  • Viel Bewegung und geistige Stimulation sind der beste Weg, um einen Beagle in Schach zu halten und Probleme mit ihm zu vermeiden.

Beagle Nachteile

Pflege

  • Die Ohren des Beagles sind recht anfällig für Entzündungen. Sollten regelmäßig mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, um Entzündungen zu vermeiden.

Gesundheit

Wie viele andere Hunderassen ist auch der Beagle mit ein paar Erbkrankheiten vorbelastet.

  • Dazu gehören in etwa die Schilddrüsenunterfunktion, die Hound-Ataxie, welche zur Lähmung führen kann, Entzündungen des Rückenmarks und Augenerkrankungen.
  • Beagles sind verfressen und neigen zu Übergewicht. Sie fressen so ziemlich alles, was sie finden können, weshalb ein Anti-Giftköder-Training sehr wichtig ist.
  • Die Schlappohren des Hundes neigen zu Entzündungen und müssen regelmäßig darauf kontrolliert werden.

Sozialverhalten

  • Da sie ursprünglich sehr eigenständige Arbeitstiere waren, haben sie einen starken Willen, sind sehr selbstbewusst und stellen sich auch mal dickköpfig und stur an.

Erziehung

  • Sie können sehr stur sein und müssen schon von klein auf konsequent trainiert und erzogen werden, damit ihr teilweise sturköpfiger Charakter nicht die Überhand nimmt.

Ist ein Beagle schwer zu erziehen?

Der Beagle ist von Natur aus ein geselliger und freundlicher Hund, was seine Erziehung um einiges erleichtert.

Dennoch kann der Vierbeiner herausfordernd sein und braucht daher einen konsequenten und selbstbewussten Führer.

Sein hoher Bewegungsdrang darf nicht ignoriert werden und am besten sollte das Training so gestaltet werden, dass der Beagle sich dabei so richtig auslasten kann.

Beagles sind schlau und lernen schnell.

Sind die ausgeglichen, zeigen sie sich willig zum Lernen und machen richtig Spaß.

Ist der Beagle ein Anfänger- und Familienhund?

Beagle Familienhund

Aufgrund ihres eigenständigen und teilweise sturen Wesens sind Beagles nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

Ein erfahrener Hundehalter kann schon früh mit dem passenden Training beginnen, ihm mögliche Verhaltensprobleme gar nicht erst angewöhnen und ihn zu einem großartigen Familienhund heranziehen.

Da Beagles leicht verträglich, sehr gesellige und liebevolle Hunde sind, können sie auch eine Familie mit Kindern mit ihrer lebhaften und verspielten Art bereichern.

Erfahrungen mit dem Beagle – was sagen andere über die Rasse?

Vergleicht man einige Erfahrungsberichte von Besitzern eines Beagles wird eines schnell deutlich:

Ob der Beagle ein leichter oder anstrengender Hund ist, kommt vor allem auf die Konsequenz des Halters und des Trainings an!

Oft schaffen Anfänger sich einen Beagle-Welpen an und freuen sich, da sie mit ihm überhaupt keine Probleme haben.

Sobald jedoch die Pubertät einschlägt und sich ab einem Alter von etwa vier Monaten der Jagdtrieb entwickelt, sind viele schnell überfordert.

Ein unzureichend erzogener Beagle hört kaum und ist schwer zu kontrollieren. Das Zusammenleben mit solch einem Hund ist stressig und erschöpfend.

Wird der kleine Racker jedoch schon früh von einer erfahrenen Person trainiert, kann sich viel austoben und erhält ausreichend geistige Stimulation, sind Beagle freundliche und gutmütige Hunde, die viel Spaß machen.

Sie sind vor allem für aktive Herrchen und Frauchen geeignet.

Aus Erfahrungen geht hervor, dass der Hund aufgrund seiner Größe zwar auch in kleinen Wohnungen leben kann, sein Bewegungsdrang jedoch einfacher zu kontrollieren ist, wenn er Zugang zu einem großen Garten hat.

Beagle-Halter empfehlen zudem einen hohen Zaun, damit der Frechdachs nicht ausbüxen kann. Springen und Buddeln kann er nämlich hervorragend!

Fazit

Der Beagle ist kein einfacher Hund und kann Anfänger schnell überfordern.

Beginnt das Training jedoch früh und ist konsequent, ist der Beagle ein fröhlicher und leicht verträglicher Familienhund.

Viel Auslauf und Abenteuer sowie gutes Futter sind der Schlüssel zu einem ausgeglichenen und gesunden Beagle!

Für aktive Personen ist der Beagle mit all seinen Vor- und Nachteilen ein spannender Begleiter.

Besitzt du oder jemand den du kennst einen Beagle? Erzähle uns in den Kommentaren gerne von deinen lustigen oder herausfordernden Erfahrungen!

Meine 3 Must-Haves Für Jeden Hundefreund​

Trixie Intelligenz Spielzeug
KONG Spielzeug für mentale Auslastung
Hunde Schnüffelteppich

Diesen Beitrag teilen

Mehr zum Thema

2 Kommentare zu „5 Beagle Vor- und Nachteile, die Du vor Kauf wissen solltest“

  1. Avatar
    Weinhold Brigitte

    Hallo Annett
    Dein Theissen hat bestimmt ein wunderschönes Hundeleben gehabt. Wir haben ein 13-jahriges Beagle Weibchen auch von klein auf gehabt und geliebt. Die letzten Jahre trat bei ihr Diabetes auf und musste 2xtgl. gespritzt werden. Nach ihrem Tod vor 2 Jahren wollten wir aus Altersgründen keinen Hund mehr.
    Seit 1 Jahr haben wir uns wieder einen Beagle aus dem Tierschutz geholt. Er ist 3Jahre alt und ist wie für uns geschaffen. Wir lieben ihn und wir können nur sagen dass es die richtige Entscheidung war.
    Einmal Beagle immer wieder Beagle.
    Brigitte

  2. Avatar

    Meinen Theissen hab ich mit 8 Wochen geholt. Ein Welpe ist doch nichts anderes wie ein Baby. Nachts alle 4 Stunden raus, damit man stubenrein wird. In seinem ersten Jahr wage ich 2-3 mal pro Woche in der Hundeschule. Konsequent bei jedem Wetter. Er hat sich schnell in der Familie untergeordnet und war gelehrig. Der Jagdtrieb bei ihm war groß, daher konnte er auch nie ohne Leine laufen. Dennoch habe ich ihn bis zum Schluss geliebt. Mit 17 Jahren ist er letztes Jahr im Hundehimmel angekommen!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert