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Emeprid Hund: Dosierung, Nebenwirkungen & Alternativen

Wenn dein Vierbeiner unter Erbrechen und Übelkeit leidet, kann das mehrere Ursachen haben, z. B. Magen-Darm-Probleme oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Falls du bemerkst, dass dein Hund sich häufig übergibt, könnte Emeprid eine mögliche Lösung sein.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Emeprid bei Hunden wirkt, welche Dosierung angemessen ist und was du bei der Anwendung beachten solltest.

Wir werden die Wirkweise von Emeprid, Dosierungsempfehlungen und mögliche Nebenwirkungen besprechen.


Emeprid für Hunde: Was ist das und wofür wird es angewendet?

Emeprid für Hunde: Was ist das und wofür wird es angewendet?

Emeprid für Hunde ist ein Arzneimittel, das unter anderem bei beziehungsweise gegen Erbrechen eingesetzt wird.

Darüber hinaus kommt es zur Anwendung, wenn ein Hund unter den folgenden gesundheitlichen Problemen leidet:

  • einer chronischen Nephritis, einer Nierenentzündung
  • einer Intoleranz gegenüber bestimmten Medikamenten
  • einem Pylorusspasmus, einer Verengung des Magenausgangs
  • einer verringerten Magen-Darm-Motilität, hervorgerufen durch Gastritis

Der enthaltene Wirkstoff ist Metoclopramid, er liegt bei Emeprid als sogenanntes Hydrochlorid vor, und zwar in einer Stärke von 0,891 mg.

WICHTIG

Eine Behandlung des Hundes mit Emeprid darf niemals im Alleingang erfolgen, sondern ausschließlich, wenn der behandelnde Tierarzt hier sein Ok gegeben hat!


Die richtige Anwendung und Dosierung von Emeprid bei Hunden

Die Dosierung von Emeprid erfolgt bei Hunden zwei- bis dreimal täglich, pro Kilogramm Körpergewicht werden zwischen 0,5 und 1 mg Metoclopramid verabreicht.

Ab einem Körpergewicht von 10 Kilogramm bekommt der Hund zwischen 2,5 und 5 mg Emeprid, und das mittels zwei Gaben am Tag.

Alternativ kannst du nach Rücksprache beim Tierarzt auch zwischen 1,7 und 3,3 mg Emeprid ab und pro 10 Kilogramm Körpergewicht deiner Fellnase verabreichen.

Hier erfolgt die Gabe dann insgesamt 3x täglich. Empfohlen ist meist eine Eingabe, die alle 6 bis 8 Stunden erfolgt, und das circa eine halbe Stunde vor der Fütterung.

Verabreicht wird Emeprid an Hunde durch eine Spritze, da es sich um ein flüssiges Medikament handelt.

Das macht das Verabreichen ein wenig leichter, da du die Arznei einfach mit der Spritze in das Maul geben kannst.

WICHTIG

Gerade bei kleinen Hunderassen ist es enorm wichtig, dass die korrekte Dosierung eingehalten wird, damit es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt.


Wie lange dauert es, bis Emeprid bei Hunden wirkt?

Die Wirkung von Emeprid tritt bei den meisten Hunden bereits nach 15 bis 30 Minuten ein.

Diese ist nach ungefähr 24 Stunden abgeklungen, da ein Großteil des Metoclopramids dann über den Urin wieder ausgeschieden worden ist.


Welche Nebenwirkungen kann Emeprid bei Hunden hervorrufen?

Welche Nebenwirkungen kann Emeprid bei Hunden hervorrufen?

Emeprid kann bei Hunden zu einigen Nebenwirkungen führen, darunter Erschöpfung, Zittern und Unruhe – allesamt negative Erfahrungen für deinen Vierbeiner.

In einigen Fällen wurde zudem beobachtet, dass Hunde ein aggressives Verhalten zeigten und zu ungewöhnlichen Lautäußerungen neigten.

Auch teils unkoordinierte Bewegungen konnten in seltenen Fällen als Nebenwirkungen beobachtet werden.

Normalerweise verschwinden diese Begleiterscheinungen schnell von alleine wieder.

Allerdings kann es nicht schaden, deinen Tierarzt zu konsultieren und gegebenenfalls aufzusuchen.


Wann darf ich Emeprid bei Hunden nicht anwenden?

Von einer Behandlung mit Emeprid bei Hunden wird abgeraten, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff vorliegt oder der Hund an Epilepsie leidet.

Ebenfalls ist es nicht das geeignete Arzneimittel, wenn der Hund oder einer sogenannten gastrointestinalen Obstruktion oder Perforation leidet oder hier sogar Blutungen vorliegen.

Darüber hinaus solltest du auf die richtige Dosierung achten, wenn dein Hund an Nieren- oder Lebererkrankungen leidet.

Eine vorherige Rücksprache solltest du zudem bei trächtigen oder säugenden Hündinnen treffen.

Bitte beachte zudem, dass im Falle einer Magenschleimhautentzündung zusätzliche Medikamente zu Wechselwirkungen führen können.

In diesem Fall sollte aber der behandelnde Tierarzt ein genaues Auge auf die gesamte Medikation haben.


Wo ist Emeprid für Hunde erhältlich?

Emeprid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, für das du ein Rezept von deinem Tierarzt benötigst.

In einigen Fällen kann auch dieser das Medikament in seiner Praxis haben, du erhältst es dann direkt im Anschluss an Untersuchung und Diagnose.

Darüber hinaus ist Emeprid für Hunde gegen Rezeptvorlage in vielen Apotheken – auch online – erhältlich.


Welche Alternativen gibt es zu Emeprid für Hunde?

Alternativen zu Emeprid für Hunde sind unter anderem Cerenia Maropitant, das durch den Wirkstoff Maropitant das Erbrechen bei Hunden für 24 Stunden stoppt.

Ebenfalls kannst du zu Cerucal greifen sowie zu Reglan und Maxolon. Die Anwendung und Dosierung solltest du aber ebenfalls im Vorfeld mit deinem Tierarzt besprechen.


Fazit

Emeprid für Hunde ist ein verschreibungspflichtiges Medikament in flüssiger Form. Es wird mittels einer Spritze an Hunde verabreicht, die unter Erbrechen leiden.

Die Wirkung tritt in der Regel schon nach 15 bis 30 Minuten ein und hält dann für 24 Stunden an.

Zu den Nebenwirkungen von Emeprid bei Hunden zählen Unruhe, Zittern, Aggression und ungewöhnliche Laute sowie Erschöpfung und unkoordinierte Bewegungen.

Solltest du auf der Suche nach Emeprid-Alternativen sein, können diese unter anderem Cerenia, Cerucal, Reglan und Maxolon sein.

Welche Erfahrungen kannst du zu Emeprid bei Hunden mit uns teilen? Wir freuen uns, wenn wir diese schon bald in unseren Kommentaren lesen dürfen!

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