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Julia

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Hund riecht nach Urin: Ursachen & Tipps (Ratgeber)

Riecht dein Hund nach Urin, ist das nicht nur sehr unangenehm, sondern es kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken.

In vielen Fällen lässt sich nicht direkt diagnostizieren, warum ein Hund nach Urin stinkt. Häufig müssen weitere Untersuchungen stattfinden, um dem Problem auf den Grund zu gehen. 

Welche Ursachen der Uringeruch deines Hundes hat und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen: Warum riecht mein Hund nach Urin? 

Warum riecht mein Hund nach Urin

Die häufigste gesundheitliche Ursache dafür, dass der Hund nach Urin riecht, ist eine Harnwegsinfektion bzw. Blasenentzündung. Der Urin des Hundes riecht besonders streng, da sich viele Bakterien in ihm tummeln. Trocknet dieser auf dem Fell, nimmt dein Hund einen strengen Uringeruch an.

Niereninsuffizienz

Die Nieren sind dafür zuständig, giftige Abfallstoffe über den Harn nach außen zu transportieren. Kommt es zu einer Niereninsuffizienz, arbeiten die Nieren nicht mehr richtig. 

Das bedeutet, dass der Hund in seiner Leistung eingeschränkt ist und dass es zu weiteren Folgeschäden kommen kann. Ausgelöst wird eine Niereninsuffizienz beispielsweise durch eine Entzündung oder durch einen Tumor. 

Neben Erbrechen, Appetitlosigkeit und verminderter Harndrang ist auch ein stetiger Uringeruch ein Symptom der Nierenerkrankung. Riecht ein alter Hund nach Urin, ist das einer der wahrscheinlichen Gründe.

Achtung!

Riecht dein Hund nach Katzenurin, steckt häufig eine Niereninsuffizienz dahinter. Katzenurin riecht wesentlich strenger als Hundeurin. Falls dir dieser Geruch auffällt, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. 

Denn eine Niereninsuffizienz kann auch in einer Harnvergiftung münden, die mitunter tödlich für den Hund enden kann.

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung kann nicht nur Menschen betreffen, sondern auch Hunde. Wenn eine Hündin nach Urin riecht, steckt häufig eine Blasenentzündung dahinter. Denn sie sind wesentlich öfter davon betroffen als Rüden.

Eine Blasenentzündung wird in der Regel von Bakterien ausgelöst. Daher wird sie meist mithilfe von Antibiotika behandelt.

Besteht der Verdacht auf eine Blasenentzündung, sollte der Hund zu einem Tierarzt gebracht werden. Dieser kann die Diagnose bestätigen und einen genauen Behandlungsplan erstellen.

Harnvergiftung

Eine Harnvergiftung ist die Folge einer unbehandelten Niereninsuffizienz. Dabei werden die Giftstoffe nicht mehr aus dem Körper des Hundes geleitet und gelangen ins Blut. Dadurch kommt es zu einer Vergiftung.

Unbehandelt kann eine Harnvergiftung tödlich enden. Mithilfe von Infusionen und einer Futterumstellung kann die Ausscheidung der Giftstoffe gefördert werden.

Bei einer akuten Harnvergiftung muss der Hund unbedingt zu einem Tierarzt. Dieser kann schlimmere Folgen verhindern.

Magenübersäuerung

Ein häufiger Grund, warum ein Hund einen Uringeruch aufweist, ist eine Übersäuerung des Magens

Daneben kommt es zu Symptomen wie Erbrechen und vermindertem Appetit. Bei einer Magenübersäuerung wird zu viel Magensäure produziert. Falsches Futter, zu viel Futter oder Stress kann eine Übersäuerung auslösen.

Gelangt dieser Urin an das Fell des Hundes und trocknet ein, ist er meist sehr penetrant. Wenn ein Langhaar Hund nach Urin riecht, ist meist der Kontakt von Fell und übersäuertem Urin die Ursache.

Diabetes

Nicht selten liegt dem Uringeruch deines Hundes auch Diabetes zugrunde. Diabetes wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet und zählt zu den Stoffwechselstörungen.

Bei dieser Krankheit ist der Zuckerstoffwechsel gestört und es kommt zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Normalerweise transportiert das Hormon Insulin diesen Zucker in den Blutkreislauf. 

Leidet der Hund jedoch unter Diabetes, ist diese Aufnahme gehemmt. Weitere Symptome von Diabetes sind verstärkter Durst und ein verstärkter Harndrang. 

Hund riecht nach Urin aus dem Maul – was hat das zu bedeuten?

Hund beim Tierarzt auf dem Tisch

Warum dein Hund nach Urin aus dem Maul riecht, kann verschiedene Bedeutungen haben. In einigen Fällen ist eine Magenübersäuerung oder eine Nierenerkrankung der Auslöser. 

Um eine richtige Diagnose stellen zu können, sollte dein Hund stets von einem Tierarzt untersucht werden. Dieser kann die nötigen Tests durchführen und einen geeigneten Behandlungsplan vorstellen.

Hund riecht nach Urin – was kann ich tun?

Je nach Ursache gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, damit dein Hund nicht mehr nach Urin riecht. Steckt eine Niereninsuffizienz dahinter, muss zuvor vom Tierarzt untersucht werden, welcher Auslöser dahintersteckt. 

Handelt es sich beispielsweise um eine bakterielle Infektion, werden Antibiotika verabreicht. Sind Harnsteine der Grund, müssen diese entfernt werden. 

Bei einer akuten Niereninsuffizienz kommen häufig auch Infusionen zum Einsatz, damit der Flüssigkeitshaushalt des Hundes wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. 

Leidet dein Hund unter einer Blasenentzündung, solltest du darauf achten, dass er viel trinkt. Dadurch werden die Nieren gut durchgespült und die Bakterien ausgeschwemmt.

Liegt die Ursache in einer Magenübersäuerung, ist häufig eine Futterumstellung notwendig. Auch geregelte Fresszeiten können helfen.

Fazit

Ein Uringeruch, der vom Hund ausgeht, kann verschiedene Ursachen haben. Viele dieser Ursachen lassen sich relativ gut behandeln. 

Dennoch ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich, um die richtige Diagnose stellen zu können. Nur so kann der Hund entsprechend behandelt und geheilt werden.

Denn der Uringeruch ist nicht nur unangenehm, sondern es kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken, die therapiert werden sollte.

Hast du bei deinem Hund schon einmal einen Uringeruch festgestellt und was steckte dahinter?

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