Hund speichelt stark
Fabian

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Hund Speichelt Stark: 7 Ursachen für Extremes Sabbern (2022)

In diesem Artikel stellen wir dir die 7 häufigsten Ursachen für starkes Speicheln beim Hund vor und zeigen dir, was du dagegen unternehmen kannst. 

Neben Hitze, Angst oder Zahnproblemen kann auch ein Fremdkörper, Medikamente oder Gift für den erhöhten Speichelfluss verantwortlich sein. 

Kurz & Knapp: Warum tropft mein Hund wie ein Wasserhahn?

Wenn dein Hund stark speichelt und schmatzt, ist ihm vielleicht warm, er hat einen Fremdkörper verschluckt oder das Speicheln deutet auf mögliche Zahnprobleme hin. Der übermäßige Speichelfluss ist zwar ekelhaft und lästig, aber nur selten ein Grund zur Besorgnis. Meistens reicht es, den Hund zu beruhigen oder ihm etwas Wasser zu geben.

Sollte das Speicheln mit anderen Begleiterscheinungen zusammenfallen, kann auch eine Erkrankung oder eine Vergiftung vorliegen. Dein Tierarzt kann dir mehr dazu sagen.

Sollte sich dein Tierarzt den starken Speichelfluss deines Hundes einmal nicht ansehen können oder du diesbezüglich Fragen haben, kannst du bei dem Online-Tierarzt Dr. Sam sofort eine Online-Sprechstunde buchen. Hier wird dir und deinem Liebling 16 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr fachgerecht geholfen.

Inhaltsverzeichnis

7 Ursachen: Woher kommt plötzlich starker Speichelfluss beim Hund?

1. Hitze

Vereinzelte Hunderassen beginnen bei Hitze viel zu sabbern. Insbesondere Bulldoggen, Möpse oder Pekinesen neigen bei Hitze zu einem vermehrten Speichelfluss.

Sollte dein Hund im Sommer aus dem Maul tropfen, solltest du bei ihm für ein feuchtes Maul sorgen. Gib deinem Liebling ausreichend Wasser zu trinken und bring ihn in den Schatten. Im schlimmsten Fall hat er einen Hitzeschlag.

2. Fremdkörper

Du hast bemerkt, dass dein Hund aus dem Maul tropft. Dann hat er oder sie vielleicht gerade einen Fremdkörper verschluckt. Das kann ein Knochen, ein Stückchen Holz oder eine Gräte sein.

Überprüfe vorsichtig das Maul deines Tieres und suche den Störenfried. Im Notfall kann immer noch der Tierarzt deines Vertrauens einen Blick darauf werfen und den Fremdkörper entfernen.

3. Vergiftung

Wenn dein Hund stark speichelt und schmatzt, dann kann auch eine Vergiftung dahinter stecken. Vielleicht hat dein Hund das Reinigungsmittel entdeckt, an der Pflanze geknabbert oder beim Spaziergang einen Giftköder verschluckt. Sollte er dazu noch erbrechen, zittern oder Krämpfe haben, ist von einer Vergiftung auszugehen.

Sollte der Verdacht einer Vergiftung im Raum stehen, solltest du schnellstmöglich einen Tierarzt hinzuziehen.

Gut zu Wissen:

Einige Pflanzen oder Schokolade sind giftig für Hunde. Sie sollten außer Reichweite der Tiere aufbewahrt werden.

4. Zahnprobleme

Wenn dein Hund tropft wie ein Wasserhahn, dann könnte das auch an den Zähnen liegen. Erhöhter Speichelfluss beim Hund kann auf Zahnprobleme hindeuten. Hunde mit Zahnproblemen produzieren mehr Speichel. Weitere Erkennungsmerkmale von Zahnprobleme bei deinem Hund wären unter anderem:

  • Gerötetes Zahnfleisch
  • Appetitlosigkeit
  • Zahnverfärbungen
  • Aggressives Verhalten
  • Empfindlich bei Berührungen
  • Mundgeruch

Solltest du bei deinem Hund einen Verdacht auf Zahnprobleme haben, ist es ratsam, so schnell wie möglich einen Tierarzt hinzuziehen.

Gut zu Wissen:

Hunde deuten Schmerzen im Mund- und Rachenraum nicht durch Jaulen an.

5. Medikamente

Hat dein Hund in letzter Zeit erhöhten Speichelfluss? Dann kann das auch an seinen neuen Medikamenten liegen. Vereinzelte Medikamente führen dazu, dass dein Hund häufiger speichelt und sabbert.

6. Erkrankung

Auch Krankheiten können als Ursache für eine vermehrte Speichelproduktion herangezogen werden. Mögliche Erkrankungen wären beispielsweise:

  • Leberprobleme
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Verdauungsstörungen
  • Bauchschmerzen
  • Erkrankungen der Speiseröhre
  • Tumore
  • Abszesse

Die Erkrankung kommen meistens in Verbindungen mit anderen Begleiterscheinungen. Ein Tierarzt kann dir hierzu mehr sagen.

7. Angst und/oder Stress

Wenn Dein Hund stark speichelt und unruhig ist, dann kann Angst oder Stress die Ursache dafür sein. Insbesondere beim Autofahren neigen viele Hunde zu einer starken Speichelproduktion.

Sollte dein Tier im Auto also vermehrt speicheln ist es von Vorteil, dem Vierbeiner die Angst vor dem Autofahren zu nehmen. Gewöhne ihn vorsichtig an den Wagen und mache häufiger Pausen. Dein Fellfreund wird ruhiger, entspannter und dadurch auch weniger speicheln.

Erbricht dein Hund sogar im Auto? Schaue bei unserem Artikel Hund erbricht beim Autofahren vorbei. 

Wann muss ich zum Tierarzt?

Tierarzt untersucht Hund

Wenn dein Hund viel sabbert, dann ist das noch nicht zwangsläufig eine Aufgabe für den Tierarzt. Sehr viele Hunde neigen hin und wieder zu einem erhöhten Speichelfluss.

Die Gründe hierfür sind von mannigfaltiger Natur. Sie können auf die Rasse, Angst, Zahnprobleme, Hitze oder Medikamente zurückzuführen sein. 

Erst wenn das vermehrte Speicheln dauerhaft auftritt oder mit anderweitigen Symptomen zusammenfällt, solltest du einen Tierarzt hinzuziehen.

Es kann sich dabei um eine ernstzunehmende Krankheit oder eine Vergiftung handeln. Besorgniserregende Begleiterscheinungen wären unter anderem:

Sollte dein Tierarzt einmal keine Zeit für dich und deinen Hund haben, kannst du bei dem Online-Tierarzt Dr. Sam sofort eine Online-Sprechstunde buchen. Dort kannst 16 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und ohne Wartezeit tierärztliche Beratung konsultieren.

Wie kann ich meinen Hund unterstützen?

Gegen das Sabbern und Speicheln beim Hund ist kaum ein Kraut gewachsen. Die Verhaltensweise ist ein fester Bestandteil ihres Wesens. Dagegen kannst auch du nicht viel unternehmen.

Sabbert dein Vierbeiner beispielsweise aus Angst, kannst du versuchen ihn zu beruhigen und die Stresssituation aufzulösen.

Ist der Speichel auf eine Krankheit oder Gift zurückzuführen, solltest du umgehend einen Termin bei deinem Tierarzt vereinbaren.

Auch bei einem Fremdkörper im Maul kann dir ein Tierarzt weiterhelfen.

Fazit

Starkes Speicheln ist bei Hunden nichts Ungewöhnliches. Es kann auf Angst- oder Stresssituation, Hitze, eine Vergiftung oder eine Erkrankung hindeuten. Du als Halter solltest deinen Hund genau im Auge behalten. Meistens reicht es, wenn du ihm Wasser gibst oder ihn beruhigst.

Wenn er weiterhin stark speichelt und auch Symptome wie Erbrechen, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit an den Tag legt, solltest du einen Tierarzt hinzuziehen. Er wird sich deinen Freund genauer ansehen und Gegenmaßnahmen einleiten.

Alternativ kannst du auch die Online-Sprechstunde von Dr. Sam in Anspruch nehmen. Das spart Geld, Zeit und Nerven.

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