Hund zittert und Verhält sich komisch
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund zittert und verhält sich komisch: 4 Ursachen & Tipps

Wenn der Hund am ganzen Körper zittert, ist das ein trauriger Anblick, welcher bei einigen Hundehaltern Fragen aufwirft.

Was bedeutet es, wenn der Hund zittert und hechelt? Woran kann es liegen, wenn dein Hund im Ruhezustand oder im Schlaf zittert?

Wir erklären dir, woran es liegen kann, wenn dein Hund zittert und sich komisch verhält und ab wann du einen Tierarzt einschalten solltest.

Kurz & Knapp: Warum zittert mein Hund?

Zittern kann bei Hunden auf vielerlei Ursachen hindeuten. Neben Stress, Angst, Anstrengung, Anspannung oder Unsicherheit, können auch Freude und Aufregung Gründe für das Zittern beim Hund sein. Es kann jedoch auch auf ernsthafte Krankheiten wie Epilepsie oder Staupe hinweisen! Wenn du dir unsicher bist, warum dein Hund zittert, kontaktiere auf jeden Fall einen Tierarzt! 

Du kannst auch den Online-Tierarzt Dr. Sam anrufen. Er steht dir an 365 Tagen im Jahr fast rund um die Uhr für all deine Fragen zur Verfügung und kann seinen Patienten (deinen Hund) via WhatsApp Videocall sehen.

So sparst du dir vorerst den Gang zum Tierarzt und dir wird trotzdem kompetent geholfen und geraten, was du als Nächstes tun solltest. Probiere es einfach aus, das Erstgespräch kost’ nix!

Inhaltsverzeichnis

4 Ursachen, warum dein Hund zittert und sich komisch verhält

Allem voran ist zu sagen, dass das Zittern beim Hund vielerlei Gründe haben kann. Vor allem bei kleineren Hunderassen ist das häufiger zu beobachten, aber warum ist das so?

Verhaltensbedingtes Zittern

Ein Auslöser dafür, dass dein Hund am ganzen Körper zittert, könnte sein, dass er sich in einer Situation unsicher oder unwohl fühlt. Stress, Angst, Anspannung und Unsicherheit äußern sich häufig in einem zitternden Hunde-Körper.

Durch das Zittern baut der Hund Stress bzw. Spannung ab.

Aber auch Aufregung, Euphorie und Freude können bewirken, dass dein Hund zittert und hechelt. In diesem Fall handelt es sich um eine freudige Erwartungshaltung, zum Beispiel in Hinsicht auf den nächsten Wurf des Lieblings-Bällchen.

Gesundheitsbedingtes Zittern

Wenn du nicht beobachten kannst, dass dein Hund in einer aufregenden Situation zittert (egal ob vor Angst oder Freude), können auch gesundheitliche Gründe dahinter stecken.

Ein häufiges, dauerhaftes oder plötzlich auftretendes Zittern kann auf einige Krankheiten hinweisen, wie zum Beispiel: 

  • Aufnahme von giftigen Substanzen
  • Geschädigtes Nervensystem
  • Niereninsuffizienz
  • Addison-Krankheit
  • Epilepsie
  • Magendrehung
  • Staupe
  • Herzfehler
  • Schmerzen (z.B. Bauchschmerzen)
  • White Dog Shaker Syndrom
  • Tremor

All diese Krankheiten gehen natürlich mit weiteren Symptomen wie Durchfall, Fieber, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Unruhe, Durst, Kreislaufproblemen, Husten, Schmatzen, Krampfanfällen oder weiteren einher.

Das Zittern ist lediglich eines von mehreren Symptomen.

Achtung, Gefahr!

Bitte kontaktiere lieber einen Tierarzt, bevor du versuchst zu erraten, weshalb dein Hund zittert!

Altersbedingtes Zittern

Bei älteren Hunden lässt sich ein Zittern häufiger beobachten. Auch hier können harmlose oder ernsthafte Gründe dahinter stecken, weshalb es besonders wichtig ist, deinen Senior regelmäßig vom Tierarzt durchchecken zu lassen.

Im Alter werden die Muskeln schwächer, genau wie bei uns Menschen. Eine zitternde Hinterhand kann also auch durch den Abbau von Muskeln zustande kommen. 

Allerdings besteht gerade bei älteren Hunden das Risiko eines Herzinfarkts oder Herz-Kreislauf-Problemen, welche sich beide unter anderem in starkem Zittern äußern.

Warum zittern kleine Hunde?

Chihuahuas, Zwergpinscher, Yorkshire Terrier oder Bologneser, kleine Hunde kann man häufig dabei beobachten, wie sie einfach so herumstehen, sitzen, liegen und am ganzen Körper zittern.

Das liegt ganz einfach daran, dass sie sensibler auf Außenreize und Temperatur reagieren. Sie sind schneller aufgeregt, gestresst, unsicher oder verängstigt und frieren schneller als ihre größeren Artgenossen.

Trotzdem können auch bei kleinen Hunden dieselben gesundheitlichen Probleme dahinter stecken wie bei großen Hunden, also solltest du auch auf deinen vibrierenden Mini lieber einen Tierarzt schauen lassen.

Gut zu Wissen:

Dein Hund zittert im Ruhezustand oder im Schlaf? Dann kann es ganz einfach sein, dass er träumt! Träumende Hunde geben manchmal sehr interessante Geräusche von sich, “laufen” im Schlaf, knurren, bellen oder zittern.

Wann bei Zittern zum Tierarzt?

Hund beim Tierarzt

Eigentlich lässt sich recht gut erkennen, aus welchem Grund dein Hund zittert. Zumindest kannst du unterscheiden, ob es sich um ein verhaltensbedingtes oder ein gesundheitsbedingtes Zittern handelt.

Dein Hund zittert und hechelt, während du mit ihm in der Einkaufszone unterwegs bist oder er wartet mit dir vor dem Supermarkt auf Herrchens Rückkehr, dann könnte Aufregung, Anspannung oder Stress dahinter stecken. 

Zittert dein Hund dauerhaft, wackelt nur sein Kopf, kommen noch weitere Symptome dazu oder sind bereits Vorerkrankungen bekannt, solltest du nicht zögern und auf jeden Fall einen Tierarzt kontaktieren!

Vielleicht ist der Online-Tierarzt Dr. Sam interessant für dich? Via WhatsApp Videocall kann er deinen Hund sehen und die Situation beurteilen. Du erreichst ihn und sein Team an 365 Tagen im Jahr, auch bis spät in die Nacht und sonntags! Nach einem kostenfreien Erstgespräch kannst du ein Abo abschließen und kannst von da an immer einen kompetenten Tierarzt erreichen. Auch für kleine Fragen!

Was kann ich für meinen Hund tun? 

Auf jeden Fall solltest du als Erstes die Ursache für das Zittern deines Hundes abklären!

Verhaltensbedingtes Zittern kannst du mit gezieltem Training in den Griff bekommen. Bzw. viel mehr die sich dahinter versteckende Aufregung, Nervosität, Unsicherheit oder Angst

Übung macht bekanntlich den Meister, weshalb du Situationen, in denen dein Hund für gewöhnlich anfängt zu schlottern, regelmäßig mit ihm trainieren und positiv aufbauen solltest.

Ziehe hier gerne einen Hundetrainer zurate!

Handelt es sich um gesundheitsbedingtes Zittern, musst du eine Diagnose abwarten, bevor du deinen Hund zu Hause unterstützen kannst. 

Bei einigen Krankheiten kann die Heilung durch eine Ernährungsumstellung, die Gabe von Futterzusätzen oder kleine Veränderungen im Alltag unterstützt werden.

Auch dein zitternder alter Hund kann Unterstützung in Form von Muskelaufbautraining (Physiotherapie) oder Nahrungsergänzungen gebrauchen. Hier solltest du dich noch einmal gezielt informieren!

Fazit

Hinter dem Zittern unserer Hunde können vielerlei Ursachen stecken. 

Von Angst, Stress und Unsicherheit über Aufregung, Freude und Euphorie bis hin zu ernsthaften Krankheiten.

Es ist also wichtig, zwischen verhaltensbedingtem und gesundheitsbedingtem Zittern zu unterscheiden. 

Bitte nimm es nicht auf die leichte Schulter, denn im Ernstfall kann das Zittern auf ein geschädigtes Nervensystem, Herz-Kreislauf-Probleme, die Aufnahme eines Giftköders oder einen Tremor hinweisen. 

Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein kleiner Hund lediglich aus Anspannung zittert oder ob ihm vielleicht wirklich etwas fehlt, kontaktiere lieber einen Tierarzt. 

Wenn du magst, wende dich an den Online-Tierarzt Dr. Sam. Er kann deinen Hund durch die Handykamera sehen, beurteilen und dich anleiten, was du tun solltest. So hast du an 365 Tagen im Jahr einen kompetenten Ansprechpartner, mit dem du Zeit, Geld und Nerven sparen kannst. Probiere es aus, das Erstgespräch ist kostenfrei!

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