Iberogast-Hund
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Iberogast für Hunde: Dosierung, Nebenwirkung & Anwendung

Wenn dein Hund Bauchschmerzen und Durchfall hat, sich sogar erbricht, möchtest du ihm natürlich helfen. Der Griff in die Hausapotheke ist dabei oft naheliegend.

Ob es sinnvoll ist, für den Menschen entwickelte Präparate wie Iberogast deinem Hund zu verabreichen, erfährst du in diesem Beitrag. 

Kurz & Knapp: Kann Iberogast für Hunde verwendet werden?

Iberogast wurde für die Anwendung bei Hunden nicht getestet, beinhaltet jedoch keine für den Hund toxischen Inhaltsstoffe.

Bei dem Medikament handelt es sich um ein pflanzliches Präparat zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden. Die Anwendung verursacht keine bis wenige Nebenwirkungen.

Einer Verabreichung von Iberogast beim Hund spricht, am besten in Rücksprache mit einem Tierarzt, nichts dagegen.

Bist du dir unsicher, ob ein Medikament für deinen Hund geeignet ist? 

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Inhaltsverzeichnis

Hilft Iberogast bei Bauchschmerzen beim Hund?

Bei Iberogast handelt es sich um ein Humanmedikament auf pflanzlicher Basis. Dieses wird zur Linderung von Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Die Kombination aus Heilpflanzen-Extrakten setzt an verschiedenen Stellen des Magen-Darm-Traktes an und kann auch deinem Hund helfen.

Beachte jedoch die Dosierung und beobachte deinen Hund. Scheint er auf das Medikament nicht oder negativ zu reagieren, setze es ab und ziehe im Zweifelsfall einen Tierarzt zurate.

Ebenso solltest du ohne ärztlichen Rat von einer Langzeitvergabe absehen.

Wie viel Tropfen und wie oft Iberogast für den Hund?

Je nach Größe deines Hundes kannst du ihm bis zu dreimal täglich zwischen 5 und 10 Tropfen verabreichen. Wähle die Dosierung von Iberogast dabei eher vorsichtig.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Als bekannte und häufige Nebenwirkungen bei Iberogast wurden Atembeschwerden, Hautausschlag und Juckreiz bekannt.

In seltenen Fällen wurden Leberschäden bis hin zum Leberversagen beobachtet.

Beachte bitte, dass diese Nebenwirkungen beim Menschen bekannt wurden. Über Nebenwirkungen bei Hunden liegen keine offiziellen Erkenntnisse vor.

Solltest du Veränderungen oder Nebenwirkungen bei deinem Hund beobachten, die mit dem Zeitpunkt der Verabreichung im Zusammenhang stehen, setze Iberogast sofort ab und suche einen Tierarzt auf.

Wofür kann Iberogast beim Hund angewendet werden?

Iberogast ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Magenschmerzen oder und wird bei Erkrankungen oder Beschwerden im Magen-Darm-Trakt angewendet.

Bauchschmerzen und Magenkrämpfe

Das Medikament hilft bei der Linderung akuter Bauch und Magenschmerzen. Die Kräuterextrakte setzen dabei an verschiedenen Stellen an. Dabei werden die Magen- und Darmbewegungen reguliert.

Übelkeit und Erbrechen

Die auf Kräutern basierenden Inhaltsstoffe von Iberogast helfen dabei, den Brechreiz zu unterbinden. Dabei wirkt das Präparat krampflösend und reduziert die Säureproduktion.

Reizmagen

Die Inhaltsstoffe von Iberogast entspannen die Magenmuskeln und wirken entzündungshemmend. Gleichzeitig werden die Magenmuskeln beruhigt.

Sodbrennen

Bei Sodbrennen wird die Säureproduktion reduziert und die Magennerven werden beruhigt.

Weitere Wirkungen

  • Entblähend
  • Antibakteriell
  • Antioxidativ

Was kann ich noch machen, um den Magen vom Hund zu beruhigen?

Die Verabreichung von Medikamenten sollte immer die letzte Wahl sein, sofern diese nicht von einem Tierarzt verordnet wurden. Eine Vergabe von Iberogast ist bei Magenbeschwerden bei deinem Hund möglich.

Stattdessen oder auch zusätzlich kannst du deinem Hund auch helfen, indem du ihm während seiner Beschwerden die notwendige Ruhe sich zu erholen gönnst.

Während des Krankheitsverlaufes solltest du die Ernährung auf Schonkost umstellen. Haferschleim oder gekochter Reis mit ein paar Getreideflocken und etwas gekochtem Hühner oder Putenfleisch vermengt, sind eine passende Diät.

Statt Wasser kannst du deinem Hund Tees bereitstellen. Das kann Kamille-, Salbei- oder Fencheltee sein, aber auch ein Magen-Darm-Tee.

Wichtig dabei ist, den Tee mindestens auf Zimmertemperatur abkühlen zu lassen, bevor du ihn deinem Hund in den Trinknapf gibst.

Wichtig ist es, lassen die Symptome und Krankheitserscheinungen deines Hundes nicht innerhalb weniger Tage nach, solltest du einen Tierarzt zu Rate ziehen.

Fazit 

Leidet dein Hund unter Bauchschmerzen, hat Durchfall oder erbricht sich ständig, kann das eine ernstzunehmende Krankheit sein. Hast du den Verdacht, dein Hund könnte eine Vergiftung haben, solltest du ohnehin nicht experimentieren, sondern einen Tierarzt aufsuchen. 

Ansonsten ist der Griff in die Hausapotheke sicher eine sinnvolle Option, um deinem Hund mit humanmedizinisch entwickelten Arzneimitteln wie Iberogast zu helfen.

Die Vergabe von für den Menschen entwickelten Medikamenten sollte jedoch stets unter genauer Beobachtung des vierbeinigen Patienten erfolgen, möglichst in Rücksprache mit einem Tierarzt.

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