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Julia Peters

Julia Peters

Hund hat Knubbel nach Zeckenbiss: DAS steckt dahinter

Im Sommer ist es keine Seltenheit, dass der Hund nach einem Spaziergang mit einem Zeckenbiss nach Hause kommt.

Meist ist dieser nach kurzer Zeit jedoch kaum noch zu sehen. Bleibt allerdings lange ein dicker Knubbel zurück, kann das mehrere Ursachen haben.

Was bedeutet es, wenn ein Hund nach einem Zeckenbiss einen Knubbel hat? Wir verraten es dir in diesem Artikel. 

Inhaltsverzeichnis

Mein Hund hat nach Zeckenbiss einen Knubbel – Ursachen

Ein bis zu einem Zentimeter großer Knubbel am Körper des Hunds ist oftmals nur eine festgebissene Zecke. Von März bis Oktober ist Zeckenzeit, da solltest du besonders aufmerksam deinen Hund auf Kleinviecher untersuchen. Wenn Hunde sich oft im Gras wälzen, kann dein Hund auch ein Zeckennest bekommen.

Wurde die Zecke bereits entfernt und es bleibt dennoch ein Knubbel zurück, könnte es sein,

dass der Kopf der Zecke in der Haut des Tiers stecken geblieben ist und sich die Bissstelle daraufhin entzündet hat. Ist auch der Kopf entfernt, können Bakterien für die Entzündung und somit den Knubbel verantwortlich sein.

Eine weitere mögliche Ursache ist eine allergische Reaktion auf den Speichel der Zecke. Dieser enthält nämlich einen Gerinnungshemmer, der die Blutung des gebissenen Tieres stoppen soll, während die Zecke sich an seinem Blut nährt.

Teilweise sorgt dieser für eine leichte allergische Reaktion, welche sich meist durch einen starken Juckreiz zeigt.

Durch die Abwehrreaktion des Körpers schwillt die Stelle dann an und bildet einen Knubbel.

Wie lange dauert die Schwellung nach einem Zeckenbiss?

Handelt es sich um eine leichte Entzündung nach einem Zeckenbiss, schwillt der Knubbel meist nach wenigen Tagen ganz von alleine wieder ab.

Teilweise kann die Schwellung aber auch länger dauern. Es ist kein Grund zur Sorge, wenn der Knubbel für bis zu zwei Wochen dick bleibt.

Ist beim Herausziehen der Zecke der Kopf jedoch im Hunde-Körper stecken geblieben, bleibt die Schwellung in der Regel erhalten, bis dieser entfernt wird.

Bei einer allergischen Reaktion ist der Knubbel oft nass oder hat Eiter in sich. Es kann sich auch eine Kruste bilden. Bei einer stärkeren Reaktion bleibt er jedoch geschwollen und der Hund zeigt auch weitere Symptome einer Allergie.

Wie sieht ein entzündeter Zeckenbiss beim Hund aus?

Ein entzündeter Zeckenbiss ist geschwollen und sieht fast so aus, als würde eine kleine Erbse unter der Haut des Hundes stecken.

Auch Rötungen und Eiter können auftreten. Beim Anfassen fühlt sich die entzündete Stelle wärmer an, als der Rest der Haut.

Für den Hund ist dies manchmal auch unangenehm oder sogar schmerzhaft und er wird sich beim Berühren winden.

Ein heller roter Ring oder ein Doppelring um den Knubbel herum kann zudem auf eine Entzündung aufgrund von einer Borrelien-Infektion hindeuten.

Zeckenbiss Schwellung beim Hund – Hausmittel

Alkohol ist ein gutes Hausmittel, um den Biss nach dem Entfernen der Zecke zu desinfizieren.

Vodka ist dazu die beste Option, denn er enthält keine Zusatzstoffe, die die Haut des Hundes weiter irritieren könnten.

Achtung:

Der Alkohol darf unbedingt erst nach dem Entfernen des Parasiten auf die Haut gegeben werden und nicht genutzt werden, um die Zecke schon vorher abzutöten.

Im Todeskampf könnte diese dann nämlich vermehrt Körperflüssigkeiten in den Hund absondern, durch welche sich dann das Infektionsrisiko erhöht. Vorab solltest du dich über die Zecken-Saison informieren.

Ein lauwarmer Kamille-Teebeutel oder eine Kamille-Tinktur kann auf die Schwellung aufgetragen werden, um den Heilungsprozess zu fördern.

Teebaumöl und Lavendelöl können ebenfalls helfen.

Um den Juckreiz zu mindern, kann frischer Spitzwegerich zerdrückt und auf die betroffene Stelle gerieben werden.

Zwiebeln wirken antibakteriellen und beugen Infektionen vor. Dazu einfach eine Zwiebel halbieren und mit der Schnittstelle für bis zu zehn Minuten auf die Schwellung halten.

Bei welchen weiteren Symptomen sollte ich zum Tierarzt?

Tierarzt untersucht Hund

Schwillt der Knubbel auch nach zwei Wochen nicht ab, lohnt es sich, den Tierarzt einen Blick darauf werfen zu lassen.

Auch wenn er besonders viel Eiter absondert, blutig erscheint oder immer größer wird, empfiehlt sich der Tierarztbesuch.

Zeigt der Hund einen starken Juckreiz begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Zittern, Atemnot oder schwere Atmung oder hat Hautausschläge, könnte eine schwere allergische Reaktion vorliegen.

Hier sollte direkt der Tierarzt aufgesucht werden, um einen Schock und Folgeschäden zu vermeiden.

Ein Ring oder Doppelring um die Schwellung herum kann außerdem auf eine Borrelien-Infektion hindeuten, welche zur gefährlichen Borreliose führen kann. Auch hier sollte schnell ein Termin beim Tierarzt vereinbart werden.

Fazit

Ein Knubbel nach einem Zeckenbiss beim Hund ist nicht ungewöhnlich und in der Regel auch ungefährlich.

Meist ist der Grund dafür eine leichte Entzündung, welche nach wenigen Tagen von selbst wieder abschwillt.

Manchmal kann dies auch bis zu zwei Wochen dauern!

Wird der Knubbel jedoch immer größer, ist stark gerötet oder eitrig oder scheint es dem Hund allgemein schlecht zu gehen, sollte bald der Tierarzt aufgesucht werden.

Zeckenbisse können Allergien oder Infektionen auslösen, die direkt behandelt werden müssen.

Hatte dein Hund schonmal einen Knubbel nach einem Zeckenbiss? Wie ist dessen Heilung verlaufen? Teile deine Erfahrungen und Tipps gerne in den Kommentaren mit anderen Hundehaltern!

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