Spanische-Hunderassen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

13 Atemberaubende Spanische Hunderassen (Mit Bildern)

Wer an Spanien denkt, der denkt in erster Linie an Temperament, Lebensfreude und Feuer. 

Diese Eigenschaften treffen nicht nur auf die spanische Bevölkerung zu. 

Nein! Auch die Hunde aus diesem Land zeigen vollste Charakterstärke. 

Im Folgenden haben wir ein paar wilde Spanier, unter anderem auch spanische Jagdhunderassen für Sie zusammengestellt. 

Olé!

Alle 13 Spanische Hunderassen im Überblick

Spanien hat viel zu bieten. Neben Land und Leuten gibt es dort auch sehr viele Hunderassen.

Diese fristen allerdings eher ein Schattendasein. Sehr viele der gängigen spanischen Jagd- und Hütehunde sind außerhalb Spaniens kaum bekannt.

Das wird sich hoffentlich bald ändern.

Wir möchten dir die bekanntesten spanischen Hunderassen hier einmal kurz vorstellen. Du wirst begeistert sein!

1. Bardino

Dieser Vierbeiner wird auch als „Grüner Hund“ bezeichnet.

Bei gewisser Sonneneinstrahlung kann das Fell des Hundes nämlich wirklich eine grünliche Farbgebung annehmen.

Der Bardino ist keine Hunderasse im eigentlichen Sinn. Er steht stellvertretend für alle gestromten Hunde von den Kanarischen Inseln.

Bardinos wurden ursprünglich als Hütehunde für Ziegenherden eingesetzt. Aber auch als Wachhund, Hütehund, Begleithund oder Familienhund macht der spanische Hütehund eine gute Figur.

2. Galgo Español

Galgo Español

Eine der beliebtesten spanischen Hunderassen ist der Galgo Español. Dieser zu den Windhunden zählende Vierbeiner ist eine der populärsten spanischen Jagdhundrassen. Galgo Españols wurden ausschließlich für die Hasenjagd gezüchtet und trainiert.

Die Geschichte des Galgo Español hat auch traurige Kapitel. Bringen die Hunde bei der Jagd nicht die erforderliche Leistung, enden sie als Straßenhunde.

Die Schönheiten unter den Windhunden haben sehr viel mehr verdient. Sie sind ihren Herrchen treue und liebevolle Begleiter. Für einen Galgo Español sollten Sie allerdings sehr sportlich sein und etwas Hundeerfahrung mitbringen.

3. Ca de Bestiar

Ca de Bestiar

Black is beautiful! Die schwarzen Schönheiten unter den spanischen Hunderassen überzeugen durch ihr rabenschwarzes Fell. Die hübschen Tiere stammen ursprünglich von Mallorca, wo sie als Wach-, Schutz- und Hütehund eingesetzt wurden.

Wenn Sie sich für einen Ca de Bestiar entscheiden, verhelfen Sie nicht nur einer nahezu ausgestorbenen spanischen Hunderassen zu neuem Glanz. Sie erhalten einen anhänglichen und verspielten Vierbeiner, der auch mal ein paar Stunden alleine zu Hause bleiben kann.

4. Ca de Bou

Mallorca-Dogge

Der Ca de Bou ist eine weitere spanische Hunderasse aus Mallorca.

Der Kampf- und Wachhund kann auch als „Mallorquiner Bulldogge“ bezeichnet werden.

Die Urväter der Ca de Bous dienten den Spaniern zur Verteidigung ihrer Häfen gegen Piraten.

Die charmanten Vierbeiner haben auch ein gutes Stück Molosser-Blut in ihren Adern. Sie sind die geborenen Wachhunde.

Obgleich der Ca de Bou sehr verspielt und familienbezogen ist, sollten Sie als Halter etwas Hundeerfahrung mitbringen.

5. Doggo Canario

Dogo Canario

Bei dem Doggo Canario, welcher auch als „Preso Canario“ betitelt werden kann, handelt es sich um einen weiteren spanischen Schutz- und Wachhund.

Mit einem Doggo Canario legt man sich am besten nicht an. Die Kraftprotze unter den Hunden wurde aus einem Bardinio sowie diversen Molossern herausgezüchtet. Er ist von seinem Aussehen und Auftreten her sehr angst- und respekteinflößend.

Der Doggo Canario ist nichts für Anfänger. Der imposante Begleithund ist alles andere als ein Schoßhündchen. Er braucht eine erfahrene Hand und gilt in manchen Bundesländern sogar als Listenhund.

6. Katalanischer Schäferhund

Katalanischer Schäferhund

Auch im warmen Spanien gibt es Lockenköpfe.

Den Katalanischen Schäferhund erkennt man in erster Linie an seinem flauschigen Fell. Er ist ein regelrechter Workaholic und schreckt vor keiner Arbeit zurück.

So kann der Vierbeiner als Wachhund oder Herdenschutzhund eingesetzt werden.

Wer sich einen Katalanischen Schäferhund anlacht, der sollte auf jeden Fall gut zu Fuß sein. Die wuscheligen Hunde sind sehr aktiv, lieben lange Spaziergänge und sollten körperlich und geistig gefördert werden.

Agility ist ein guter Ausgleich für Ihr gelocktes Energiebündel.

7. Mastín del Pirineo

Mastín del Pirineo

Der Mastin del Pirineo kann alternativ auch als Pyrenäen-Mastiff betitelt werden. Das große Fellknäuel unter den spanischen Hunderassen ist ein 1A – Wachhund für Haus und Hof. In seiner Vergangenheit wurde der Mastin del Pirineo hauptsächlich als Herdenschutzhund eingesetzt.

Der Mastin del Pirineo ist in seinem Inneren ein Herdenschutzhund geblieben. Auch wenn er aussieht wie ein großer Kuschelbär, sollte man seinen Charakter nicht unterschätzen.

Die Hunderasse gilt als sehr intelligent und zuverlässig. Sie braucht einen Halter mit Hundeerfahrung und viel Auslauf.

8. Mastín Español

Mastín Español

Der Mastín Español ist nur schwerlich zu übersehen. Die spanische Hunderasse wird nicht umsonst als „Spanischer Koloss“ oder „Spanischer Mastiff“ bezeichnet.

Die Giganten können bis zu 88 cm groß und 90 kg schwer werden.

Auf der Iberischen Halbinsel schwört man schon seit Jahrtausenden auf den Mastín Español. Er wurde dort in erster Linie als Hirtenhund gehalten.

Der Spanische Mastiff ist ein treues und menschenbezogenes Kraftpaket mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Er braucht nur eine artgerechte Ernährung und viel Auslauf. Dann ist er glücklich!

9. Pachón Navarro

Der Pachón Navarro ist eine der spanischen Jagdhundrassen. In seiner Vergangenheit war der Vierbeiner insbesondere beim spanischen Adel sehr beliebt.

Der Pachón Navarro wird den Bracken zugerechnet. Er geriet viele Jahre in Vergessenheit, erlebt jetzt aber bei einigen Liebhabern ein Revival.

Der Vierbeiner ist und bleibt ein Jagdhund.

Er braucht deshalb viel Platz, viel Auslauf und viel Beschäftigung. Eine Stadtwohnung wäre also die denkbar ungünstigste Lösung.

10. Pastor Garafiano

Eine weitere spanische Hunderasse ist der Pastor Garafiano. Hierbei handelt es sich um einen Hütehund aus La Palma. Heutzutage tritt die Rasse allerdings eher als Wachhund in Erscheinung.

Wer sich einen Pastor Garafiano anlacht, der sollte mit der Intelligenz dieser Tiere auch umgehen können.

Die Vierbeiner sind sehr aktiv und eigenständig. Couch-Potatoes sollten sich besser nach einer ruhigeren Rasse umsehen.

11. Perro de Agua Español

Perro de Agua Español

Der Perro de Agua Español kann alternativ auch als „Spanischer Wasserhund“ bezeichnet werden.

Die Spürnasen unter den spanischen Hunden sind weit über die Grenzen hinweg beliebt. Mit ihrer feinen Nase können sie Drogen, Leichen oder sogar verschüttete Menschen aufspüren.

Spanische Wasserhunde sind echte Arbeitstiere. Sie machen auch als Hüte- oder Herdenhunde eine gute Figur. Auch als Therapiehund kann er eingesetzt werden.

Der Perro de Agua Español ist eine regelrechte Sportskanone. Er möchte immer beschäftigt werden und ausgelastet sein.

12. Perdiguero de Burgos

Perdiguero de Burgos

Ein echter Geheimtipp unter den spanischen Hunderassen ist der Perdiguero de Burgos.

Die Hunde sind außerhalb ihres Herkunftslandes kaum bekannt. Dabei sind sie hervorragende Jäger und verfügen über eine gute Spürnase.

Wer sich dennoch für einen der hübschen Spanier interessiert, der wird mit einer treuen Schmuse Backe belohnt. Wichtig ist lediglich, dass die Perdiguero de Burgos auch weiterhin ihren Jagdtrieb ausleben können.

13. Podenco Canario

Podenco Canario

Diese Hunderasse ist fest mit Spanien verwurzelt. Sie lebten bereits vor über 7.000 Jahren in dem Mittelmeerland und stammen angeblich von den Kanaren.

Bei dem Podenco Canario handelt es sich um einen weiteren Vertreter der spanischen Jagdhunde. Die Vierbeiner sind sehr schnell und eignen sich hervorragend für die Kaninchenjagd.

Die Hunde sind sehr abenteuerlustig, neugierig und temperamentvoll.

Sie sind ihren Haltern treu ergeben und können sogar alleine bleiben.

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