Hunde haben prinzipiell einen sehr guten Geruchssinn. Es gibt jedoch einige Hunderassen, deren Geruchssinn wesentlich ausgeprägter ist. Bis zu 1 Million verschiedener Gerüche kann der Spürhund voneinander unterscheiden.
Zum Vergleich: Ein Mensch kann lediglich 10.000 Gerüche wahrnehmen.
In diesem Artikel erfährst du, welche Hunde zu den bekanntesten Spürhund Rassen zählen und welche Eigenschaften die jeweilige Rasse besonders machen.
Hättest du zum Beispiel gewusst, dass die Nummer 14 ein beliebter Schlittenhund in Skandinavien ist?
1. Deutscher Schäferhund
Der Deutsche Schäferhund ist ein wahrer, klassischer Spürhund. Wegen seiner länglichen Nase verfügt er über 220 Millionen Geruchszellen. Der Mensch hingegen hat nur 5 Millionen Geruchszellen.
Diese Rasse zeichnet sich durch seinen hohen Gehorsam aus, weshalb sie häufig als Diensthund bei der Polizei oder dem Zoll eingesetzt werden.
Auch für Familien ist der Schäferhund durch sein ruhiges und anhängliches Wesen bestens geeignet.
2. Labrador Retriever
Diese Spürnase ist besonders anhänglich, treu und ein sehr beliebter Familienhund.
Doch der Labrador Retriever ist nicht nur eine treue Seele, sondern auch ein exzellenter Spürhund.
Bei schweren Katastrophen wie beispielsweise Lawinen ist der Labrador oft die erste Wahl, wenn es um das Aufspüren von Menschen geht.
3. Golden Retriever
Der Golden Retriever ist ein wahres Arbeitstier. Von seinem niedlichen Aussehen sollte man sich somit nicht täuschen lassen.
Ursprünglich stammt die Spürhund Rasse aus Großbritannien. Wegen seines treuen Wesens wird er häufig als Blindenhund ausgebildet.
Fun Fact:
Seine Freizeit verbringt der beliebte Goldie am liebsten im Wasser.
4. Bloodhound
Der Bloddhound ist eine belgische Hunderassse. Die Rasse wurde ursprünglich zur Jagd gezüchtet, ist jedoch nicht sehr weit verbreitet. Dabei hat er eine hervorragende Nase und viel Ausdauer.
Besonders hervorstechend ist der Spürhund durch sein unverkennbares Aussehen. Mit seinen Schlappohren und der langen faltigen Schnauze hat er definitiv Wiedererkennungswert.
5. Beagle
Der Beagle hat seine Wurzeln in England. Dort wurde er als Jagdhund gezüchtet, um auf kleine Beute Jagd zu machen. Besonders für die Hasenjagd wird der Beagle eingesetzt.
Der Spürhund ist eine beliebte Hunderasse. Er ist sehr aktiv und verspielt, sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Er hat seinen eigenen Willen, den er auch gerne durchsetzen möchte.
6. Dackel
Der Dackel wird in England liebevoll Hot Dog oder Wiener Dog genannt. Grund dafür ist seine interessante Körperform mit den kurzen Beinen, dem länglichen Körper und den Schlappohren.
In Deutschland, seinem Heimatland, wird der Dackel auch Dachshund genannt. Ursprünglich wurde die Hunderasse für die Dachsjagd gezüchtet.
Seit jeher ist der Dackel eine sehr begehrte Hunderasse.
7. Basset Hound
Der Basset Hound zeichnet sich durch seinen muskulösen Körper und seine langen Ohren aus.
Trotz seines Körperbausmuskulösen Körpers ist die Spürhund Rasse nicht sonderlich schnell. Dafür ist er jedoch sehr ausdauernd.
Zum Einsatz kommt der Basset Hound vorrangig für die Fährtenjagd. Es handelt sich um eine sehr sanftmütige Rasse, die allerdings manchmal etwas stur sein kann.
8. Bluetick Coonhound
Der Bluetick Coonhound ist noch eine sehr junge Rasse, die ihren Ursprung in den USA hat. Ziel war es, einen Jagdhund für Waschbären zu züchten.
Die Rasse ist sehr intelligent und lernbereit. Durch seinen exzellenten Geruchssinn wird der Bluetick Coonhound auch als Rettungshund eingesetzt.
Bei diesem Spürhund handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle Rasse, die nur in erfahrene Hände gehört.
9. American Foxhound
Der American Foxhound ist nur bedingt familientauglich, da er sehr eigenwillig ist. Wie der Name bereits verrät, stammt die Rasse aus Amerika. In Europa ist er kaum verbreitet.
Der American Foxhound ist mehr als nur ein reiner Jagd- und Suchhund. Auch als Show-Hund auf Ausstellungen macht er eine gute Figur.
10. Redbone Coonhound
Ein wahres Energiebündel ist der Redbone Coonhound. Durch seine hohe Ausdauer ist er ein toller Gebirgshund und auch auf der Jagd hat er durch seine Energie einige Vorteile. Von Müdigkeit ist keine Spur.
Nichtsdestotrotz genießt die Spürnase auch seine Ruhezeiten und kuschelt gerne mit seinen zweibeinigen Besitzern auf dem Sofa.
11. English Springer Spaniel
Der English Springer Spaniel ist ein wahrer Allrounder-Hund. Bis in die 70er Jahre hinein gehörte er zu den beliebtesten Hunderassen weltweit.
Der English Springer Spaniel wird auch als Stöberhund bezeichnet.
Der Name kommt nicht von ungefähr. Er hat einen überaus guten Geruchssinn und arbeitet hauptsächlich als Such-, Drogen- und Therapiehund.
12. Harrier
Der Harrier ist eine sehr alte Hunderasse. Bereits im 13. Jahrhundert taucht der Spürhund auf. Der Name steht kurz für Hare-Hound.
Übersetzt bedeutet der Name „Hasenjagd“. Für diesen Zweck wurde er auch gezüchtet.
Bei dieser Rasse handelt es sich um einen Meute-Jagdhund. Das bedeutet, dass er vorrangig in einer Gruppe von Hunden der Spuren- und Fährtensuche nachgeht.
13. Deutsche Bracke
Die Deutsche Bracke zeichnet sich durch ihr ruhiges und anhängliches Wesen aus, weshalb sie auch ein toller Familienhund ist.
Darüber hinaus hat sie einen sehr ausdauernden Spürsinn und einen hervorragenden Orientierungssinn.
Trotz des liebevollen Wesens ist die Deutsche Bracke eher weniger für das Leben in einer Stadtwohnung geeignet.
Die Rasse braucht nicht nur sehr viel Auslauf, sondern tendiert auch zum Bellen.
14. Deutsch Kurzhaar
Der Deutsche Kurzhaar gilt wohl als einer der bekanntesten Jagd- und Spürhunde. Seine ganze Erscheinung deutet bereits auf dieses Charaktermerkmal hin.
Er ist ein sehr edler Hund mit einer wohlgeformten Statur.
Da wundert es nicht, dass er sehr leistungsfähig ist. Seine Stärken liegen sowohl in kurzen Sprints, als auch in einer hohen Ausdauer.
Fun Fact:
Seit 1950 wird er auch als Schlittenhund in Skandinavien eingesetzt.
15. Malinois
Der Malinois ähnelt vom Äußerlichen dem Schäferhund. Zu früheren Zeiten wurde er auch als Schäferhund gezüchtet. Mit der Zeit wandelte er sich aber zu einem außerordentlich guten Spürhund.
Die Rasse wird heutzutage vorrangig als Dienst- und Sporthund eingesetzt. Im Bereich der Diensthunde ist diese Rasse heutzutage sogar am häufigsten vertreten.
Der Malinois gilt als äußerst intelligenter und sensibler Hund, der zu seinen Besitzern großes Vertrauen aufbaut.
16. Plott Hound
Der Plott Hound zählt zu einer sehr seltenen Hunderasse. Die Rasse wurde in Amerika gezüchtet.
Allerdings liegt sein Ursprung in Deutschland. Die Familie Plott hat ihn damals aus Deutschland importiert und zu einer neuen Linie gezüchtet.
Der Spürhund hat eine hohe Auffassungsgabe. Er ist ein sehr eigenständiger Hund, der aber dennoch die Nähe zu seinem Besitzer sucht.
17. English Pointer
Der English Pointer stammt aus Großbritannien. Dort diente er sogar im Königshof als Jagdhund. Anders als sein Name vermuten lässt, liegen seine Wurzeln jedoch in Spanien.
Die Rasse gilt als Symbol für den perfekten Vorstehhund. Der Vorstehhund hat die Gabe, bei einer Jagd das Wild lautlos anzuzeigen.
Signifikant dafür sind das Verharren auf der Stelle und das Anheben der Pfote.
18. Beagle Harrier
Der Beagle Harrier ist eine Kreuzung aus dem Beagle und dem Harrier. Bereits im 14. Jahrhundert wurde er in Frankreich gezüchtet.
Er diente zu dieser Zeit besonders der Oberklasse als Jagd- und Spürhund. Seine Stärke liegt in der Meutejagd. Somit ist er ein sehr geselliger Hund, der die Gemeinschaft mit anderen Hunden benötigt.