Hässliche Hunderassen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

11 Überraschend Hässliche Hunderassen aus 2022 + Bilder

Über Aussehen und Geschmack lässt sich streiten.

Das gilt auch für Hunderassen. Entscheidend sind die inneren Werte. Ich persönlich kann jedem Hundegesicht etwas abgewinnen!

Aber manche Tiere sehen einfach so skurril aus, dass die gesellschaftliche Norm ihnen den Stempel „hässliche Hunderasse“ aufdrückt.

Folgende Hunderassen sollten jetzt nicht unbedingt an Schönheitswettbewerben teilnehmen.

Gerade Nummer 10 und 11 haben mir bei ihrem Anblick glatt die Sprache verschlagen!

11 „hässliche“ Hunderassen im Überblick

„Hässlich“ ist kein schönes Wort. Gerade, wenn es um Hunde geht. Aber manche Hunderassen kann man rein optisch wirklich nur als hässliche Hunderassen bezeichnen. 

Das Fell, Gesicht oder die Körperformen entsprechen nicht den gängigen Schönheitsidealen, die wir gewohnt sind.

Bei folgenden Hunderassen sollte man über die Verpackung hinwegblicken und sich eher auf die inneren Werte konzentrieren.

1. Mexikanischer Nackthund

Mexikanischer Nackthund - Xoloitzcuintle

Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters. Aber der Mexikanische Nackthund (Xoloitzcuintle) wurde nachweislich zum hässlichsten Hund der Welt gewählt.

Der Mexican Hairless, wie diese Rasse auch genannt wird, ist wirklich keine Schönheit. Allerdings kann er in seiner Heimat Mexiko auf eine sehr lange Tradition zurückblicken.

Sein Name leitet sich vom mexikanischen Gott Xolotl ab.

Wer sich einen Mexikanischen Nackthund anschafft, der muss sich auf irritierte Blicke gefasst machen. Die hässliche Hunderasse hat nämlich kein Fell.

2. Chinesischer Schopfhund

Chinesischer Schopfhund

Auch dem Chinesischen Schopfhund wurde schon mehrfach öffentlich der Titel „hässlichste Hunderasse der Welt“ verliehen. Die Hunde sind nun auch wirklich nicht der attraktivste Exportschlager Chinas.

Die Frisur sitzt! Die hässliche Hunderasse hat eine regelrechte Sturmfrisur. Das Fell befindet sich ausschließlich auf dem Kopf. An den restlichen Körper er nur wenig oder gar kein Fell.

Wer sich nicht von der Optik leiten lässt, der bekommt mit dem Chinesischen Schopfhund einen treuen und menschenbezogenen Familienhund.

3. Shar Pei

Shar Pei

Bleiben wir doch gleich in China. Eine weitere hässliche Hunderasse aus dem Reich der Mitte ist der Shar Pei. Die Hunde sind wirklich mit sehr vielen optischen Eigenschaften gestraft, welche nicht unbedingt den gängigen Schönheitsidealen entsprechen.

Man erkennt die Shar Pei in erster Linie an ihrem großen Kopf, der blauen Zunge und den deutlich sichtbaren Hautfalten. Es wirkt, als hätte die Hunderasse zu viel Fell für ihren Körper.

Trotz seiner kleinen Macken ist der Shar Pei ein liebenswerter Hund mit Charakter. Er hat einen Siegeszug um die ganze Welt angetreten und macht insbesondere als Wachhund eine gute Figur.

4. Bullterrier

Bullterrier

Mit diesem Kraftpaket möchten wir uns lieber nicht anlegen. Deshalb sagen wir es auch nur ganz leise. Der (Englische) Bullterrier zählt mit zu den hässlichsten Hunderassen der Welt.

Für die Liebhaber der Hunde wirkt der eiförmige Kopf liebenswert und charmant. Bei Bullterrier handelt es sich um eine englische Hunderasse. In ihr stecken Teile der Bulldogge, des Dalmatiners und des White English Terriers. Eine bunte Mischung eben.

Ungeachtet seines Aussehens hat der Bullterrier eine große Fangemeinde. Wahrscheinlich macht gerade die optischen Marotten ihn zu einem echten Charakterhund.

5. Affenpinscher

Affenpinscher

Der Affenpinscher hat sich in den Augen der Bevölkerung auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die kleinen Fellknäule sind für Viele alles andere als niedlich. Sie werden eher als hässlich, unförmig, strubbelig und ungepflegt wahrgenommen.

Affenpinscher sehen immer so aus, als wäre der letzte Friseurbesuch schon Ewigkeiten her gewesen. Das nach allen Seiten abstehende Fell und die wuchernden Augenbrauen sprechen nicht gerade für den „schnauzbärtigen Teufel“.

Zum Glück ist Aussehen nicht alles. Der Affenpinscher überzeugt durch seine inneren Werte. So sind die kleinen Herzensbrecher zum Beispiel sehr anhänglich, clever und strebsam.

6. Mops

Mops

Auch der Mops zählt nicht gerade zu den Schönheitskönigen/Schönheitsköniginnen im Tierreich. Obgleich die Hunde selbst sehr beliebt sind, zählt der Mops für viele zu den hässlichen Hunderassen.

Möpse sind bekannt wie bunte Hunde. Nahezu täglich keucht eine von diesen kleinen Kullerkugeln an einem vorbei. Der Kopf der Tiere scheint immer zu groß für ihren Körper zu sein. Auch mit der Hals- und Nasenform in Verbindung mit dem faltigen Gesicht braucht der Mops auf Schönheitswettbewerben gar nicht erst anzutreten.

Aber sein Aussehen ist nicht der einzige Kritikpunkt. Für viele Hundefreunde ist der Mops schlicht und ergreifend eine Qualzucht. Gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Kurzatmigkeit sind bei dieser Hunderasse keine Seltenheit.

7. Bedlington Terrier

Auch nicht gerade eine Augenweide ist der Bedlington Terrier. Schuld daran ist in erster Linie ihre „schlechte“ Frisur. Dieser zu den hässlichen Hunderassen zählende Lockenkopf zieht in erster Linie aufgrund seines wuscheligen Fells in Kombination mit seinem „missglückten“ Haarschnitt einige verwunderte Blicke auf sich.

Mit seinem Aussehen kann der Bedlington Terrier keinen Blumentopf gewinnen. Sein Innerstes ist allerdings wunderschön. Die gelten als sehr friedlich und anhänglich. Sie sind die geborenen Begleit- und Familienhunde.

8. Bloodhound

Bloodhound

Bluthund“ klingt schon nicht gerade einladend und sympathisch.

Auch sonst ist der Bloodhound eher in die Kategorie „hässliche Hunderassen“ einzugliedern. Die Schlappohren und die Sabberfäden bringen ihm nicht wirklich einen Platz auf dem Treppchen von Schönheitswettbewerben ein.

Lahme Ente! Auf den ersten Blick wirkt der Bloodhound immer etwas abgekämpft und gelangweilt. Aber der Schein trügt!

Die Nase in seinem häufig belächelten länglichen Gesicht macht aus der hässlichen Hunderasse einen echten Top-Dog.

Seine Nase macht den „Bloodhound“ zu einem der besten Schnüffler der Welt. Insbesondere für die Polizei ist er unverzichtbar.

9. Chihuahua

Immer auf die Kleinen!

Selbst der allseits so beliebte Chihuahua entspricht nicht unbedingt den gängigen Schönheitsidealen. Von vielen Hundehaltern wird er abwertend als „Handtaschenhund“ oder „Tussi-Töle“ beurteilt und belächelt.

Mit seiner geringen Größe sammelt der Chihuahua nicht gerade Pluspunkte. Viele Hunde-Fans sehen in ihm eher eine Katze oder eine Ratte. Die große Kopfpartie mit den riesigen Augen und Ohren macht die Sache nicht gerade besser.

Was für die Einen verspotten, finden die Anderen niedlich. Der Chihuahua wird insbesondere (aber nicht nur) bei weiblichen Hundehaltern immer populärer.

10. Puli

Puli Hunderase mit langen haaren

Ist es ein Wischmop? 

Ist es ein Rastafari? 

Nein, es ist ein Puli. 

Die Hunderasse aus Ungarn ist auch nicht gerade mit Schönheit gesegnet. Viele Menschen fragen sich, ob unter diesen unzähligen Dreadlocks überhaupt ein Hund steckt.

Sein auffälliges äußeres Erscheinungsbild macht den Puli zu einer Witzfigur unter den Hunden. Man muss sich bei seinem Anblick das Lachen aber auch wirklich verkneifen.

11. Komodor

Komodor

Ein ähnliches Schicksal wie der Puli teilt der Komodor. Auch diese Hunderasse erinnert optisch eher an einen Wischmopp oder einen Staubwedel als an einen Hund.

Der Komodor kommt bei Befragungen nicht gut weg. Er zählt mit zu einer der hässlichsten Hunderassen der Welt. Seine Dreadlocks wirken oft sehr verfilzt und ungepflegt.

Viele Halter sehen aber genau in diesen Ecken und Kanten die Vorzüge des Komodors. Sie wollen lieber einen Hund mit Charakter als einen perfekten Hund.

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