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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Designerhunde: 15 Neue Hunderassen aus 2022 (Mit Bildern)

Viele Hunderassen gibt es schon seit 1000 Jahren und länger. 

Doch auch neue Hunderassen werden zunehmend gezüchtet. 

Diese sogenannten Designerhunde, bei denen zwei reinrassige Hunde gepaart werden, sollen sich besonders an den heutigen Anforderungen an familientaugliche Hunde orientieren.  

Bekannt ist vor allem der Labradoodle. 

Aber auch die sportliche Nummer 11 kommt immer häufiger vor. 

15 Neue Hunderassen im Überblick 

1. Labradoodle 

Labradoodle

Der Mix aus Labrador und Pudel soll besonders für Allergiker geeignet sein, da er wenig haart.

Pudel und Labrador haben viele ähnliche Wesenszüge, daher gibt es beim Labradoodle meist keine großen Überraschungen. 

Die Verpaarung beider Rassen brachte einen inzwischen beliebten, liebevollen und treuen Hund hervor. 

Diese moderne Hunderasse gilt als sehr familienfreundlich, gelehrig und verspielt. 

2. Elo 

Elo Dog

Als ein kinderfreundlicher, anhänglicher Familienhund gilt diese noch ziemlich neue Hunderasse. 

Durch sein ruhiges Temperament kann er auch stressige Situationen gut durchstehen.

Der Elo hat einen kräftigen Kopf und spitze Stehohren. Sein Fell ist mittellang und wird in vielen Farben gezüchtet. 

Obwohl er ein ruhiges Gemüt hat, mag er sportliche Aktivitäten. 

3. Goldendoodle 

Golden Doodle

Gelehrig, ausgeglichen und freundlich soll der Mix aus Golden Retriever und Pudel sein. 

Einheitliche Rassestandards sind für diese neue Hunderasse jedoch noch nicht definiert. 

Da sowohl Pudel, als auch Golden Retriever aus der Jagd kommen, ist ein gewisser Jagdtrieb wahrscheinlich.

Dieser Designerhund wird in drei Größen gezüchtet:

  • Mini
  • Medium 
  • Standard

4. Schnoodle 

Schnoodle

Ein inzwischen beliebter Designerhund ist dieser Mix aus Schnauzer und Pudel. 

Welche Rasse bei dieser Verpaarung dominiert, lässt sich jedoch nie vorhersagen. 

Da der Schnoodle keine anerkannte Hunderasse ist, gibt es keine Standards für die Zucht. 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit erhält man bei dieser Verpaarung jedoch einen gelehrigen Begleiter mit einem großen Bewegungsdrang

5. Malitpoo 

18. Maltipoo

Der Maltipoo ist eine Mischung aus Malteser mit einem Klein-, Zwerg oder Toypudel.

Sein Fell ist gekräuselt oder lockig und muss regelmäßig gebürstet werden.  Die Färbung kann weiß wie beim Malteser sein, aber auch andere Farben sind möglich. 

Da die Eltern-Rassen vom Wesen sehr gegensätzlich sind, lässt sich schwer vorhersagen, ob der Maltipoo eine Jagdpassion entwickelt oder ein treuer Begleithund wird. 

6. Puggle 

Puggle

Wer sich für einen Puggle entscheidet, der erhält ein kleines Überraschungspaket. 

Bei dieser Mischung aus Mops und Beagle lassen sich bisher noch keine festen Eigenschaften benennen. 

Überwiegt der Mops-Anteil im Wesen des Tieres, dürfte der Puggle eher ruhig veranlagt sein. Hat der Beagle die Oberhand, kann dich der Jagdinstinkt durchsetzen. 

Auch körperlich sind die Eigenschaften beider Elterntiere möglich. 

Achtung – Qualzucht!

Bei dieser Rasse handelt es sich oft um eine Qualzucht. Diese ist mit großem Leid und Schmerzen für die Tiere verbunden. Bevor du dich also für solch ein Haustier entscheidest, solltest du dich gut informieren!

7. Cockapoo

Cockapoo

Der Cockapoo ist eine Mischung aus dem English Cocker Spaniel und dem Pudel. 

Da es keinen Rassestandard für diese neue Hunderasse gibt, kann das Aussehen stark variieren. 

Ein längeres Fell mit Locken oder Wellen ist jedoch wahrscheinlich. 

Vom Wesen her gilt der Cockapoo als freundlich mit einem starken Jagdtrieb.

8. Yorkiepoo

Yorkiepoo

Wie viele Designerhunde ist auch dieser Mix aus Yorkshire Terrier und Zwergpudel noch von keinem Verband anerkannt worden. 

Der Yorkiepoo wird mit dem Ziel gezüchtet, einen kleinen, vielseitigen und pflegeleichten Hund zu kreieren. 

Das Fell kann glatt bis lockig sein und erreicht meist eine mittlere Länge. Farblich gibt es viele Varietäten. 

9. Morkie

Morkie

Beim Morkie handelt es sich um eine Kreuzung aus Yorkshire Terrier und Malteser. 

Diese Kreuzung wurde bisher noch nicht als eigenständige Rasse anerkannt. 

Ein einheitliches Aussehen oder bestimmte Zuchtkriterien gibt es aus diesem Grund nicht. Wahrscheinlich ist jedoch ein mittellanges Fell. 

Sein Wesen ist meist sehr sozial mit einem verspielten Temperament. 

10. Bernedoodle

Bernedoodle

Auch der Bernedoodle ist eine moderne Hunderasse, die aus einer Kreuzung von Pudel und Berner-Sennenhund entsteht. 

Beim Aussehen gibt es keine Standards. Hier entscheiden – je nach Wurf – die Gene, welche optischen Eigenschaften sich durchsetzen. 

Der Bernedoodle kann das verspielte Naturell des Pudels erben, oder ruhiger veranlagt sein, wenn sich das Wesen des Berner-Sennenhundes durchsetzt. 

11. Aussiedoodle

Aussiedoodle

Der Mix aus Australian Shepherd und Pudel heißt Aussiedoodle. 

Da diese Rasse von keinem Verband anerkannt ist, gibt es noch keinen Zuchtstandard. 

Da bei der Rassen als sehr lernfreudig und intelligent gelten, hat auch der Aussiedoodle meist ein freundliches und neugieriges Wesen. 

Auch ein Hang zu sportlichen Aktivitäten ist bei dieser Verpaarung sehr wahrscheinlich. 

12. Retromops

Die Zucht des Retro-Mops ist der Versuch, dem beliebten Mops wieder mehr Gesundheit und somit mehr Lebensqualität zu ermöglichen.

Denn der Begleithund Mops ist gerne aktiv, wenn auch nicht extrem sportlich. 

Der Retromops wird mit einer längeren Schnauze gezüchtet, die seine Atmung erleichtern soll.  

Auch auf die übermäßigen Falten wird bei dieser Züchtung verzichtet. 

13. Sheepadoodle

Sheepadoodle

Dieser Mix aus Bobtail und Pudel gilt als clever, verspielt und aktiv. 

Auch diese neue Hunderasse hat keinen Rassestandard. Daher unterscheidet sich das Aussehen der einzelnen Sheepadoodles ebenso, wie Charakter und Temperament.

Das Fell ist meist mittellang und glatt. Jedoch können sich auch die Locken des Pudels durchsetzen.  

Farblich ist eine große Vielfalt möglich, auch Kombinationen aus Weiß mit Schwarz oder Grau kommen vor. 

14. Whoodle

Der Mix aus Irish Soft Coated Wheaten Terrier und Pudel heißt Whoodle

Rasse entstand in den vergangenen 20 Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika. 

Für diese Rasse gibt es keinen Zuchtstandard. 

Durch den Pudel-Anteil kann ein Whoodle für Allergiker geeignet sein. Garantien gibt es hierfür jedoch nicht.

15. Chiweenie

Chiweenie

Der Mix aus Chihuahua und Dackel bleibt recht klein. 

Das Fell dieser Rasse ist in der Regel recht kurz, was jedoch stark von den Elterntieren abhängt. 

Gleiches gilt für den Charakter. Hier kann sich das jagdfreudige, kämpferische Wesen des Dackels ebenso durchsetzen, wie das des verspielten Chihuahuas.

Durch ihre kleine Körpergroße eignen sich Chiweenies nicht für den Hundesport.

Vorsicht Qualzucht: 

Bei dieser Rasse handelt es sich häufig um eine Qualzucht. Durch den Zwergwuchs der gekreuzten Hunderassen können Knochenfehlbildungen auftreten. Auch Diabetes und Bandscheibenerkrankungen sind nicht selten. Diese ist mit großem Leid und Schmerzen für die Tiere verbunden. 

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1 Kommentar zu „Designerhunde: 15 Neue Hunderassen aus 2022 (Mit Bildern)“

  1. Avatar
    Wilma Bergmann

    Wer braucht diesen Mixkram ? Niemand !!
    Wir haben fast 400 bekannte Rassen, sind versorgt.
    Mischmasch gab es schon immer, wer will…..ok, aber extra züchten, meist noch für viel Geld….pfui.

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