Dürfen Hunde Auberginen essen?
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Dürfen Hunde Auberginen essen?

Du bist gerade dabei, einen leckeren Auberginenauflauf zu essen und plötzlich steht dein Liebling neben dir und schaut dich mit seinem unwiderstehlichen Blick an.

Jetzt fragst du dich: „Dürfen Hunde Auberginen essen?”

Ob du deinem Hund etwas von diesem leckeren Nachtschattengewächs abgeben darfst und in welchem Zustand sich dieses Gemüse negativ auf die Gesundheit auswirken kann, erfährst du in diesem Artikel.

Kurz Und Knapp: Darf Mein Hund Auberginen Essen?

Ja, dein Hund darf Auberginen in geringen Mengen essen. Allerdings gehören Auberginen zu den Nachtschattengewächsen und enthalten Solanin. Deshalb solltest du dieses Gemüse vor dem Füttern kochen. Durch das Kochen sinkt der Solaningehalt.

Wenn dein Hund unter einer Entzündungskrankheit wie beispielsweise Arthrose leidet, sollte er keine Aubergine fressen.

Inhaltsverzeichnis

Frische Auberginen

Deshalb sind Auberginen für deinen Hund gesund

Auberginen enthalten einige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Dazu gehören:

  • Vitamin A
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Kalium
  • Phosphor
  • Chlorid
  • Schwefel
  • Magnesium
  • Kalzium
  • Natrium
  • Eisen
  • Mangan
  • Zink
  • Kupfer

Einige der Nährstoffe können Krankheiten vorbeugen, wie beispielsweise Herzprobleme oder Bluthochdruck.

Die in der Aubergine enthaltene Chlorogensäure soll Krebs verhindern können. Zudem wirkt sich die Chlorogensäure positiv auf den Stoffwechsel aus.

In der Aubergine befindet sich ein spezieller Phytonährstoff namens Nasunin. Nasunin kann die Zellmembranen vor Schäden schützen und Hirnschäden verhindern.

Auberginen bestehen zu einem Großteil aus Wasser und sind dementsprechend kalorienarm. Deshalb darfst du sie auch dann deinem Hund füttern, wenn er übergewichtig ist und etwas abspecken sollte.

Das solltest du beim Füttern von Auberginen beachten

Bevorzuge beim Kauf stets Auberginen aus biologischem Anbau. Pestizide und andere Schadstoffe sind alles andere als gesund. Im schlimmsten Fall können sich diese Schadstoffe negativ auf die Gesundheit deines Vierbeiners auswirken.

Das Nachtschattengewächs enthält Solanin. Dieser Stoff ist giftig. Deshalb sollten Hunde Auberginen, genauso wie wir Menschen auch, nur im gegarten Zustand essen. Rohe Auberginen schmecken bitter und die meisten Hunde mögen einen solchen Geschmack generell nicht.

Füttere ausschließlich reife Auberginen. Solanin befindet sich vor allem an den grünen Stellen von unreifen Auberginen.

Wenn sie keine grünen Stellen mehr haben und violett sind, sind sie reif.

Falls dein Vierbeiner eine unreife Aubergine gefressen hat, solltest du umgehend den Tierarzt kontaktieren!

Wahrscheinlich kennst du den Tipp, dass man Auberginen nach dem Garen salzen soll, damit die Bitterstoffe abfließen. Allerdings sollten Hunde, wenn überhaupt, nur wenig Salz essen.

Moderne Züchtungen enthalten eine deutlich geringere Menge an Solanin, darum kannst du die Aubergine deinem Hund bedenkenlos füttern. Salzen ist demnach nicht erforderlich.

Achtung, Gefahr!

Füttere ausschließlich reife Auberginen. Die grünen Stellen enthalten eine Menge Solanin. Ebenso solltest du den Stielansatz aufgrund des giftigen Stoffes nicht füttern.

Geschnittene Aubergine

Nicht jeder Hund darf Auberginen essen (Risiko)

In der Regel dürfen Hunde Aubergine fressen, weil das Gemüse für Vierbeiner nicht giftig ist.

Allerdings gibt es Ausnahmen:

Falls dein Liebling unter Arthrose, Rheuma oder einer anderen Entzündungskrankheit leidet, sollte er keine Aubergine zu essen bekommen. Der Grund ist, dass sich beim Verzehr von Nachtschattengewächsen die Krankheit verschlimmern kann. Das trifft zwar nicht immer zu, aber du solltest das Risiko vorsichtshalber nicht eingehen.

Dasselbe gilt, wenn deine Fellnase Nierenprobleme hat. Aubergine gehört zu den oxalathaltigen Gemüsesorten. Durch den Verzehr besteht die Gefahr, dass sich bestehende Nierenprobleme verschlimmern können.

Ebenso darf dein Liebling das Gemüse nicht essen, wenn er allergisch dagegen ist.

Wenn dein Hund noch nie Aubergine gefressen hat, solltest du erst ein kleines gekochtes Stückchen geben und ihn anschließend beobachten. So findest du heraus, ob er das Gemüse verträgt. Wenn er keine allergische Reaktion davon bekommt, darfst du beim nächsten Mal etwas mehr davon füttern.

Fazit: Dürfen Hunde Auberginen essen?

Ja, dein Hund darf Auberginen fressen, er sollte das Gemüse allerdings nur im gekochten Zustand essen. Auberginen enthalten von Natur aus Solanin. Im Gegensatz zu früher brauchst du die Aubergine vor dem Füttern nicht zu salzen, weil moderne Züchtungen deutlich weniger giftiges Solanin enthalten.

Falls deine Fellnase unter Entzündungskrankheiten oder Nierenproblemen leidet, darfst du keine Aubergine füttern. Es besteht die Gefahr, dass sich die Krankheit dadurch verschlimmert.

Du hast Fragen zum Thema Hunde und Auberginen? Dann hinterlasse jetzt gerne einen Kommentar!

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