Dürfen Hunde Garnelen essen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Dürfen Hunde Garnelen essen?

Hat hier jemand Shrimpscocktail gesagt? Lecker Garnelenpfanne mit ganz viel Knoblauch? Paella? Garnelen-Risotto?

Stopp! Dürfen Hunde überhaupt Shrimps essen?

Meeresfrüchte gelten bei uns Menschen als wahre Delikatesse und was wir selbst so lieben, wollen wir auch unserem treuen Vierbeiner nicht vorenthalten.

Ob Shrimps zur Fütterung für deinen Hund geeignet sind und worauf du beim Kauf und bei der Zubereitung achten musst, erfährst du in diesem Artikel.

Kurz & Knapp: Darf mein Hund Garnelen essen?

Ja, Hunde dürfen Garnelen essen! Garnelen oder auch Shrimps sind eine gute Ergänzung im Hundenapf. Sie liefern viele Vitamine und Mineralstoffe, von denen auch dein Hund profitiert.

Wichtig ist, dass du deinem Hund Garnelen stets gekocht, ohne Schale und Gewürze und nur in geringen Mengen fütterst.

Inhaltsverzeichnis

Wie gesund sind Garnelen für Hunde?

Garnelen sind für Hunde in Maßen sehr gesund!

Meerestiere liefern einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, welche für deinen Hund überlebenswichtig sind.

Außerdem glänzen Garnelen mit hochwertigem Protein und wenig Kalorien.

Von diesen Nährstoffen profitiert dein Hund noch:

  • Vitamin B1, B2, B6, B11, B12
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Phosphor
  • Magnesium
  • Kupfer
  • Natrium
  • Kalzium
  • Kalium
  • Eisen
  • Zink

Gut zu Wissen:

Garnelen liefern wertvolles Glucosamin. Dies sorgt für gesunde Gelenke und kann vor allem alte Hunde bei der Bildung und Reparatur von Knorpeln und Bindegewebe unterstützen!

Gebratene Garnelen in Schüssel

Shrimps im Napf? Das musst du beachten

Generell kannst du alle Teile der Garnele an deinen Hund verfüttern.

Garnelen sind für gesunde Hunde weder schädlich noch giftig.

Wichtig ist, dass du Garnelen ausschließlich 

  • frisch
  • geschält
  • gekocht 
  • gelegentlich
  • und ungewürzt 

an deinen Hund weiterreichst. 

Tipp:

Shrimps solltest du auch für deinen Hund als kleine Rarität ansehen. Gelegentlich kannst du deinem Hund das Leben mit dieser Delikatesse versüßen. Shrimps stellen jedoch kein Hauptnahrungsmittel in der Ernährung deines Hundes dar.

Können Shrimps gefährlich werden?

Ja, die Fütterung von Shrimps birgt auch Gefahren, denn:

  1. Nicht jeder Hund verträgt die kleinen Meerestiere. Einige Hunde reagieren sogar allergisch auf Garnelen.
  2. Rohe Shrimps können Bakterien und Toxine enthalten. Durch das Kochen wird die Gefahr einer Vergiftung ausgeschaltet.
  3. An Schwanz und Schale kann sich dein Hund verschlucken. Entferne diese Teile also bevor du die Garnele fütterst.

Vorsicht ist besser als Nachsicht:

Wenn du deinem Hund zum ersten Mal Shrimps anbietest, solltest du ihm nur eine geringe Menge geben, um herauszufinden, ob er sie verträgt. Dafür behältst du ihn am besten 24 Stunden nach der Gabe von Garnelen unter Beobachtung.

Frau hat Garnele in der Hand vor Meer

Dürfen alle Hunde Shrimps essen?

Nein, nur gesunde Hunde dürfen Shrimps essen.

Wenn dein Hund an einer Schilddrüsen-Erkrankung leidet oder einen erhöhten Cholesterinwert aufweist, gehören Garnelen nicht in seinen Napf.

Shrimps enthalten relativ viel Jod, was eine bestehende Schilddrüsenproblematik verschlimmern kann.

Du bist dir unsicher, ob du deinem Hund Shrimps geben solltest? 

Dann frage am besten den Tierarzt deines Vertrauens nach seiner Einschätzung. Ein Blutbild vorab kann dir bei einige Antworten liefern!

Garnelen-Allergie beim Hund

Genau wie wir Menschen, leiden auch einige unserer Haustiere an fiesen Allergien.

Wenn bei deinem Hund bereits Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt sind, solltet ihr euch langsam an die Shrimps heran tasten.

Einige Hunde reagieren allergisch auf Fisch und Meeresfrüchte.

Wie erkenne ich eine allergische Reaktion auf Shrimps?

Wenn dein Hund eines oder mehrere der folgenden Symptome nach dem Verzehr von Garnelen aufweist, solltest du umgehend einen Tierarzt aufsuchen:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Unruhe
  • Schwellungen der Haut
  • starker Juckreiz
  • Atemnot

Good to know:

Oft handelt es sich um eine Reaktion auf Antibiotika in Fisch und Fleisch und nicht per se um eine Allergie. Achte beim Kauf darauf, woher du deine Produkte beziehst und greife wenn möglich auf Bio-Qualität zurück.

Und was war jetzt mit Shrimpscocktail?

Den darfst du dir gerne selber schmecken lassen!

Alle Gerichte, die Gewürze, fertige Saucen, Farb-, oder Aromastoffe, Knoblauch, Zwiebeln, Zucker oder andere für Hunde gefährliche Inhaltsstoffe enthalten, sind natürlich tabu!

Das Wichtigste zum Thema: “Dürfen Hunde Garnelen essen?”

Generell dürfen Hunde Garnelen essen.

Die leckeren Meerestiere sind bei vielen Hunden eine willkommene Abwechslung im Napf. Die kleinen Proteinbomben eignen sich hier aber wirklich nur als gelegentliches “Goodie”.

Hunde mit Schilddrüsen-Erkrankung oder hohen Cholesterinwerten, sollten keine Garnelen essen.

Bevor du die Garnelen für deinen Hund kochst, musst du die Schale, den Schwanz und die Eingeweide entfernen!

Rohe Garnelen haben im Hund nichts zu suchen.

Hast du noch Fragen zur Fütterung von Garnelen? Dann schreib uns einfach einen Kommentar unter diesen Artikel.

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