Dürfen Hunde kokosmilch trinken
Lilly

Lilly

Dürfen Hunde Kokosmilch trinken? Ein Hunde-Profi klärt auf!

Eine Sache haben viele Hunde gemeinsam: Sie fressen fast alles. 

Doch wissen wir nicht in allen Fällen, ob das, was der Hund gefressen hat, auch wirklich gesund für ihn ist. 

Demnach die Frage, ob Dein Hund Kokosmilch bekommen darf. Die Antwort verraten wir Dir in diesem Ratgeber.

Kurz & Knapp: Dürfen Hunde Kokosmilch trinken?

Ja, Hunde dürfen Kokosmilch trinken bzw. essen.

 Mit einer Einschränkung: In Maßen. Denn oftmals ist Kokosmilch mit Zusätzen angereichert, die für den Hund nicht unbedingt gesund sind.

Ist Kokosmilch für Hunde gut?

Kokosmilch Hund

Kokosmilch erfreut sich seit vielen Jahren bei uns als eines der Superfoods. Mag man nicht denken, ist aber so. Denn Kokosmilch mag zwar viel Fett enthalten. Dabei handelt es sich aber um gute Fettsäuren.

Und auch die anderen Inhaltsstoffe der Kokosmilch sollen wahre Wunder vollbringen

Davon abgesehen, schmeckt sie einfach lecker. Was wir so sehen, sehen auch viele Hunde so. Und sind quasi ganz versessen auf das exotische Getränk.

Doch ist das wirklich gesund? In Maßen und je nach Qualität der Kokosmilch lautet die klare Antwort: Ja! 

Denn Kokosmilch kann das Immunsystem stärken, so die Virusbekämpfung unterstützen und dem Fell einen seidigen Glanz verleihen.

Interessant:

Kokosmilch wird außerdem zugeschrieben, den Atem des Hundes zu verbessern. Für den ein oder anderen Hundehalter ein durchaus interessantes Argument.

Wie viel Kokosmilch darf mein Hund?

Da es sich bei Kokosmilch im wahrscheinlichen Fall um eine Nahrungsergänzung handelt, solltest Du hierbei einige Punkte beachten.

Zum einen sollte die Kokosmilch in kleinen Etappen in den Ernährungsplan eingeführt werden. Denn dieser Zusatz bedeutet für den Verdauungstrakt immer eine Umgewöhnung. Diese findet nicht über Nacht statt.

Darüber hinaus empfehlen Experten, dass die Menge an Kokosmilch einige Milliliter pro Tag nicht übersteigt.

Darf mein Hund andere Kokosprodukte fressen?

Hund Kokosmilch

Wenn Dein Hund Kokosmilch trinken darf, spricht demnach auch eigentlich nichts gegen andere Produkte aus Kokosnuss. Aber auch hier gilt: Die Qualität sollte erstklassig sein. 

Zusätze, zum Beispiel Zucker oder – viel schlimmer – Süßstoff haben hier nichts verloren.

Kokoswasser/Kokosnusswasser

So ist es völlig in Ordnung, wenn Dein Hund ab und zu in den Genuss von beispielsweise Kokoswasser kommt. 

Der Vorteil: Dieses ist reich an Elektrolyten und Nährstoffen

Der Nachteil: Es schmeckt nicht ganz so köstlich, wie die Kokosmilch.

Kokosöl

Ebenfalls in Maßen fressen oder trinken – je nach Konsistenz – darf Deine Fellnase Kokosöl

Wie die Kokosmilch, verstecken sich auch hier jede Menge gesunde Fettsäuren – das sind übrigens die ungesättigten, gerne mehrfach.

Kokosjoghurt

Kokosjoghurt kann – je nach Inhaltsstoffen – ein weiteres Kokosprodukt sein, über das sich Dein Hund freuen wird. 

Vorsicht ist geboten, wenn der Joghurt auf Milch-, also Laktosebasis, ist. 

In kleinen Mengen ist das zwar nicht schädlich. Aber generell gilt: Hunde und Laktose sind nicht die besten Freunde

Und so kann ein übermäßiger Verzehr zu unter anderem Blähungen und Durchfall führen.

Auch sind diese Produkte meist mit Zucker angereichert. Dann solltest Du lieber die Finger davon lassen.

Kokos-Leckerli

Ein Leckerli liebt jeder Hund – oder noch besser: Gleich ganz viele! 

Es spricht nichts dagegen, diese Leckerlis selber herzustellen. Der Vorteil: So weißt Du genau, was sich in diesen befindet.

Vielleicht sogar ein wenig Kokosmilch? Ungesüßt und von guter Qualität, lässt sich damit das ein oder andere Leckerchen zaubern. Dein Hund wird begeistert sein!

Kokoseis

Hierbei meinen wir nicht Eis im klassischen Sinne. Vielmehr kannst Du Eis aus Kokosmilch machen. Diese sind vor allem im Sommer eine hervorragende Idee.

Dafür füllst Du einfach nur ein wenig Kokosmilch in einen Kong und tust ihn ins Gefrierfach. Diesen kann er dann genüsslich ausschlecken.

Kokosnuss

Strenggenommen ist die Kokosnuss keine Nuss, sondern eine Frucht. Hat dies einen Ausschlag darauf, ob Dein Hund die Kokosnuss fressen darf?

Nicht wirklich – fressen darf er hier auf jeden Fall die Kokosraspeln beziehungsweise Kokosflocken

Auch das Fleisch der Kokosnuss ist eine sinnvolle und nährstoffreiche Ergänzung des caninen Speiseplans.

Schon gewusst?

Tatsächlich gibt es in Asien eine Katzenrasse, die sich eine bestimmte Wirkung der Kokosnuss zu Nutzen gemacht hat. Denn diese soll gegen Darmparasiten und Würmer helfen. Was die Katze kann, kann der Hund nun auch.

Und so greifen immer mehr Hundehalter zu unter anderem Kokosöl und Kokosflocken, um den Plagegeistern auf natürlichem Wege vorzubeugen. Auch soll Kokosöl dabei helfen, bereits vorhandene Würmer aus dem Darmtrakt des Hundes „auszuspülen“.

Bitte besprich dies dennoch mit Deinem Tierarzt. Hält er diese Kokos-Wurmkur für eine gute Idee, spricht also nichts dagegen, es einmal auszuprobieren.

Fazit

Hunde und Kokos-Produkte ist – der Ratgeber hat es gezeigt – eine durchaus gute Idee

Wichtig ist, dass der Genuss dieser Nicht-Nuss und der jeweiligen Produkte immer in Maßen erfolgt. 

Denn schließlich ist das exotische Gewächs nicht Teil einer westlichen Hundeernährung und kann schnell zu Verdauungsproblemen führen. 

Demgegenüber stehen jede Menge positive Eigenschaften, die die Gesundheit Deines Hundes verbessern können sollen.

Wie stehst Du zur Kokosnuss für Deinen Hund? Hast Du das vielleicht schon einmal ausprobiert? 

Dann freuen wir uns, wenn Du Deine Erfahrungen beziehungsweise die Deines Hundes in den Kommentaren mit uns teilst!

Meine 3 Must-Haves für jeden Hundefreund

Trixie Intelligenz Spielzeug
Kong Spielzeug für mentale Auslastung
Hunde Schnüffelteppich

Weitere Lebensmittel:

Diesen Beitrag teilen

Mehr zum Thema

2 Kommentare zu „Dürfen Hunde Kokosmilch trinken? Ein Hunde-Profi klärt auf!“

  1. Avatar

    Meine Hündin bekommt seit 4Jahren täglich 2Tl Kokosöl ins Futter. Die letzte Wurmkur hatte sie als Welpe. Jährliche Tests auf Würmer waren immer negativ.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert