Dürfen Hunde Cashewkerne Essen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Dürfen Hunde Cashewkerne essen?

Es gibt unglaublich viele verschiedene Nüsse auf der Welt und viele davon sind nicht nur bei uns Menschen sehr beliebt.

Auch Hunde knabbern gerne Nüsse. Du möchtest wissen, ob Hunde Cashewkerne essen dürfen und wenn ja wie und in welcher Menge?

Da bist du genau auf den richtigen Artikel gestoßen. Hier erklären wir dir, ob Hunde Cashewkerne essen dürfen und was du bei der Fütterung beachten solltest. 

Kurz & Knapp: Darf Mein Hund Cashewkerne Essen?

Ja, Hunde dürfen Cashewkerne essen! Cashews sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen. Außerdem beinhalten sie viele wertvolle Mineralien wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium und Natrium sowie Zink, Eisen und viele B-Vitamine. Hunde dürfen Cashewkerne in Maßen essen, da sie sehr fettreich aber generell für Hunde sicher und gesund sind. 

Cashewkerne enthalten viel Phosphor. Ein Überschuss kann zu Nierenproblemen führen, weshalb eine moderate Menge an Cashews nicht überschritten werden sollte.

Inhaltsverzeichnis

Sind Cashewkerne für Hunde gesund?

Ja, generell sind Cashewkerne für Hunde sehr gesund! 

Neben reichlich Ballaststoffen und gesunden Omega-3-Fettsäuren, stecken Cashewkerne voller Vitamin B, Vitamin K, Antioxidantien und Mineralstoffen.

Vitamin B benötigt dein Hund unbedingt für starke Nerven und einen reibungslosen Zellstoffwechsel.

Vitamin K ist essentiell für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel.

Antioxidantien verlangsamen den Alterungsprozess deines Hundes und können sogar Zellschäden reparieren. 

Diese Mineralien sind in Cashewkernen enthalten: 

  • Magnesium
  • Phosphor
  • Kalzium
  • Natrium
  • Kalium
  • Eisen
  • Zink

Achtung:

Cashewkerne bestehen fast zur Hälfte aus Fett. Wenn dein Hund zu Übergewicht neigt, solltest du ihm weder Cashewkerne noch andere Nüsse anbieten. Im Umkehrschluss können Cashews deinem Hund helfen, an Gewicht zuzulegen, wenn er zu wenig auf den Rippen hat.

naturbelassene Cashewkerne

Macht Tryptophan glücklich?

Cashewkerne enthalten den Serotoninbaustoff Tryptophan in großen Mengen. Deshalb gelten sie bei uns Menschen als echter Glücklich-Macher. 

Leider ist die stimmungsaufhellende Wirkung von Cashewkernen bei Hunden nicht weiter erforscht. 

Dass es auf dem Hunde-Markt Nahrungsergänzungsmittel mit Tryptophan gibt, lässt allerdings darauf schließen, dass an der positiven Wirkung etwas dran ist.

Wie kann ich meinem Hund Cashewkerne füttern?

Unnötig zu erwähnen, dass Hunde ausschließlich naturbelassene Cashewkerne ohne Salz, Zucker, Honig oder Gewürze fressen dürfen. 

Cashewkerne enthalten neben viel Fett auch sehr viel Phosphor, welches in zu großen Mengen zu Nierenproblemen führen kann. 

Es ist also in jedem Fall ratsam, Cashes nur gelegentlich und in moderater Menge zu füttern! 

Tipp:

Greife wenn möglich immer auf Bio-Qualität zurück, um deinen Hund nicht mit Pestiziden und anderen Schadstoffen zu belasten! 

Cashewkerne in Schale

Was passiert, wenn Hunde zu viele Cashewkerne essen?

  1. Durch den hohen Fettgehalt kann es passieren, dass dein Hund übergewichtig wird.
  2. Das reichlich enthaltene Phosphor kann in großen Mengen zu Nierenproblemen führen.
  3. Zu große Mengen Cashews auf einmal können zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall führen.

Gut zu Wissen:

Wenn dein Hund noch nie Cashewkerne gefressen hat, solltest du ihm nicht gleich eine ganze handvoll geben. Ein bis zwei Kerne genügen und du kannst die nächsten 24 Stunden abwarten, ob dein Hund die Cashewnuss verträgt, bevor du die Fütterung fortsetzt.

Cashewkerne im Hundefutter

Üblicherweise werden Cashewkerne in der Herstellung von Hundefutter nicht so oft verwendet. 

Du kannst deinem Hund aber gerne ab und an ein paar zerbröselte Cashewkerne mit in den Napf werfen. Sie eignen sich sowohl als Beilage zur Hauptmahlzeit, als auch als kleiner Snack zwischendurch.

Dürfen Hunde Cashewkerne essen? Hier das Wichtigste auf einen Blick

Ja, Hunde dürfen Cashewkerne essen. Sie sind sowohl für Zwei- als auch für Vierbeiner sehr gesund. 

Da Cashewkerne allerdings viel Fett und Phosphor enthalten, solltest du sie nur gelegentlich und in kleinen Mengen füttern.

Ein Überschuss an Phosphor kann bei deinem Hund zu Nierenproblemen führen. Und zu viel Fett? Macht fett.

Wenn du deinem Hund ab und zu ein paar Cashews abgibst, kann er von den vielen positiven Inhaltsstoffen auf jeden Fall profitieren! 

Hast du noch Fragen zur Fütterung von Cashewkernen? Dann schreib uns gerne einen Kommentar unter diesen Artikel.

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