Dürfen Hunde Sonnenblumenkerne essen?

Dürfen Hunde Sonnenblumenkerne essen

Sonnenblumenkerne gelten aufgrund ihrer vielen ungesättigten Fettsäuren wie Omega-6 als sehr gesund. Sie stehen bei vielen von uns deshalb auf dem Speiseplan. Wie aber sieht es mit unseren Hunden aus?

Dürfen auch Hunde Sonnenblumenkerne essen und gesundheitlich von ihnen profitieren? Diese und weitere spannende Fragen beantworten wir für dich im folgenden Ratgeber.


Kurz und knapp: Darf mein Hund Sonnenblumenkerne essen?

Ja, dein Hund darf Sonnenblumenkerne in geringen Mengen essen. Genauso wie für uns Menschen gelten sie für Hunde als sehr gesund. Allerdings sollte dein Hund kein Vogelfutter fressen, welches Sonnenblumenkerne enthält. Frisst deine Fellnase zu viel davon, kann das Vogelfutter einen Darmverschluss verursachen.


Wie gesund sind Sonnenblumenkerne für Hunde wirklich?

Sonnenblumenkerne enthalten eine Menge Nährstoffe. Dazu zählen die Vitamine A, B, C, D, E, K sowie die Mineralstoffe Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan und Zink.

Des Weiteren enthalten sie viele gesunden Fette. Dazu zählen vor allem die Omega-6-Fettsäuren.

Zwar sind diese ungesättigten Fettsäuren wichtig für die Gesundheit, sie sollten aber stets im Gleichgewicht zu Omega-3 sein. Nimmt dein Hund beispielsweise zu viele Omega-6-Fettsäuren zu sich, ist keine Balance mehr vorhanden. 

Dann besteht die Möglichkeit, dass sich auf lange Sicht Entzündungen im Körper bilden können.

Der regelmäßige Verzehr kann die Zähne und Knochen stärken. Des Weiteren werden Sonnenblumenkernen durchblutungsfördernde Eigenschaften nachgesagt.

Der hohe Anteil der Omega-6-Fettsäuren kann die Fellstruktur deines Vierbeiners sichtbar verbessern. Mit der Zeit kann es stärker glänzen, weil das Omega 6 positive Eigenschaften auf die Haut und das Fell hat. Das Fell fühlt sich weniger rau und voller an.

Ebenso können Sie bei Hautausschlägen oder bei trockener Haut unterstützend wirken.

Zudem kann der Verzehr bei Hunden gesundheitsfördernde Eigenschaften bei Magen-Darm-Infekten haben.

Der hohe Gehalt an Vitamin E kann deinem Hund als wichtigste fettlösliches Antioxidans bei folgenden Dingen unterstützen:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung der Zellgesundheit
  • Gesunderhaltung neurologischer Funktionen

Des Weiteren kann es helfen, die Haut vor freien Radikalen abzuschirmen.

💡Wichtig

Füttere keineswegs zu viele Sonnenblumenkerne, weil sich diese auf lange Sicht nachteilig auf die Gesundheit auswirken können. Auch hier kann unter anderem ein Darmverschluss-Risiko bestehen.


Sonnenblumen Feld

Was muss ich bei Sonnenblumenkernen beachten?

Wichtig zu wissen ist, dass Hunde ausschließlich geschälte Sonnenblumenkerne ressen dürfen. Anders als Vögel haben sie keinen Schnabel, um die Schale zu entfernen. Frisst er die Schale trotzdem mit, kann dies zu starken Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall führen.

Aufgrund des hohen Fettsäureanteils gelten die Sonnenblumenkerne zwar als sehr gesund, sollten aber dennoch in Maßen gefüttert werden.

Eine regelmäßig zu große Menge kann auf Dauer zu einer Gewichtszunahme und Übelkeit deines Vierbeiners führen. Die Fette können zudem weichen Kot oder Durchfall begünstigen.

Manche Hunde vertragen keine Sonnenblumenkerne oder haben Nussallergien. Falls er allergisch reagiert, er einen Ausschlag bekommt oder du dir einfach unsicher bist, solltest du den Tierarzt aufsuchen.

Hier noch ein wichtiger Tipp vom American Kennel Club. Hunde mit einem empfindlichen Magen oder einer Bauchspeicheldrüsenentzündung sollten generell keine Sonnenblumenkerne essen dürfen.

Vorsichtshalber solltest du beim ersten Mal nur ein paar wenige Kerne füttern und deine Fellnase anschließend gut beobachten.

Füttere auf keinen Fall gesalzene Sonnenblumenkerne. Diese gibt es im Handel für uns Menschen als Snack zu kaufen. Für Hunde ist der Salzgehalt viel zu hoch. Lasse deshalb die Verpackung nicht offen liegen, um eine mögliche Salzvergiftung zu vermeiden.

💡Unser Tipp

Als willkommene Abwechslung im Napf kannst du ein paar Sonnenblumenkerne in einer Pfanne anrösten (ohne Fett) und anschließend über das Futter geben. Viele Hunde lieben den knackigen Snack.


Viele Sonnenblumenkerne

Warum dein Hund kein Vogelfutter fressen sollte

Falls du die Vögel in den kalten Wintermonaten mit Vogelfutter fütterst, solltest du es an einem Ort platzieren, an dem dein Vierbeiner nicht hinkommt.

Hunde klauen gerne Vorräte, was bei Vogelfutter gefährlich werden kann. Vogelfutter enthält neben den Sonnenblumenkernen je nach Sorte unterschiedliche Saaten, Nüsse und Körner verschiedener Getreidesorten.

Zudem sind die Sonnenblumenkerne meistens noch in der Schale drin.

Frisst dein Hund zu viel davon, kann er einen Darmverschluss bekommen.


Fazit: Dürfen Hunde Sonnenblumenkerne essen?

Ja, dein Hund darf Sonnenblumenkerne fressen, er sollte allerdings nur kleine Portionen davon bekommen. Sonnenblumenkerne liefern einen hohen Anteil an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, welche sich positiv auf das Fell und die Haut auswirken können.

Bei zu großen Mengen führen Sonnenblumenkerne aufgrund des hohen Fettsäureanteils schnell zu Übergewicht, weswegen du deinem Hund nicht zu viel davon geben solltest.

Du hast weitere Fragen, ob Hunde Sonnenblumenkerne essen dürfen? Dann hinterlasse jetzt gerne einen Kommentar.


FAQ

Sind Sonnenblumenkerne giftig für Hunde?

Nein, Sonnenblumenkerne sind nicht giftig für Hunde. Sie können sogar einige gesundheitliche Vorteile für deinen Hund haben, da sie reich an Vitamin E und Linolsäure sind. Allerdings sollten sie nur in Maßen gegeben werden und am besten ohne Salz oder Würze.

Dürfen Hunde Körner essen?

Ja, Hunde dürfen bestimmte Körner essen und diese können eine gute Quelle für Ballaststoffe und andere Nährstoffe sein. Allerdings variiert die Verträglichkeit von Hund zu Hund, und einige können allergisch auf bestimmte Körner reagieren. Darüber hinaus sollten Körner immer gut gekocht sein, damit der Hund sie leicht verarbeiten und die Nährstoffe aufnehmen kann.

Wie viel Sonnenblumenkerne sollte ich meinem Hund zu essen geben?

Die genaue Menge an Sonnenblumenkernen, die du deinem Hund geben solltest, hängt von seiner Größe und seinem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Als Faustregel gilt, dass Leckerlies nicht mehr als 10% der täglichen Kalorienaufnahme eines Hundes ausmachen sollten. Bedenke, dass Sonnenblumenkerne zwar gesund, aber auch kalorienreich sind. Bei Unsicherheit solltest du dich an den Tierarzt wenden.

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