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Michele

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Darf mein Hund Buttermilch trinken? Wir haben die Antwort!

Buttermilch gilt als eine gute Quelle für Calcium. Zudem wird ihr generell nachgesagt, sehr gesund zu sein.

Doch gilt das auch für Buttermilch bei Hunden?

Wenn dein Hund auch gerne ein bisschen Buttermilch abhaben möchte, erfährst du hier, ob du etwas beachten musst.

Inhaltsverzeichnis

Ist Buttermilch verträglich für meinen Hund?

Ist Buttermilch verträglich für meinen Hund?

Für gewöhnlich ist die Buttermilch auch für deinen Hund gut verträglich.

Buttermilch ist ein guter Lieferant von Calcium und Phosphor. Sie enthält zudem die Vitamine A, B1, B2, B6, C, D, E und K.

Weiter punktet sie mit Magnesium, Zink und Aminosäuren.

Die in der Buttermilch enthaltenen Milchsäurebakterien und Mikroorganismen haben eine positive Wirkung auf die Darmflora.

Ist ein Hund von Giardien befallen, gilt der Rat, Milchprodukte bei der Fütterung zu meiden. Planst du in diesem Fall die Darmflora deines mit laktosefreier Buttermilch zu stärken, solltest du dies im Vorfeld mit deinem Tierarzt besprechen.

Auch, wenn dein Hund eine Intoleranz gegenüber Milchprodukten hat, tust du ihm mit einem Schluck von deiner Buttermilch keinen Gefallen.

Kann mein Hund auf Buttermilch allergisch reagieren?

Ist dein Hund gegen Laktose intolerant, kann der Genuss von Buttermilch zu allgemeinem Unwohlsein, Erbrechen und einer daraus folgenden Schlappheit führen.

Oftmals wird ein Hund mit Laktose-Intoleranz auch von Blähungen geplagt, da er den Milchzucker der Milchprodukte nicht mehr verdauen kann.

Die unverdaute Laktose bindet zudem Wasser im Darm, was Durchfall begünstigt.

Sollte dein Hund an Durchfall leiden, ist es wichtig, dass er ausreichend trinkt. Sonst kann der Körper durch den Flüssigkeitsverlust schnell austrocknen.

Auch ein starker Juckreiz kann durch den Verzehr von Milchprodukten ausgelöst werden.

Diese Symptome wirst du dann auch beobachten, wenn dein Hund zum Beispiel Milch trinkt oder Joghurt und Quark ist.

Gerade ältere Hunde können große Mengen an Laktose oftmals nicht mehr verwerten.

Reagiert dein Hund auf Produkte mit Laktose, solltest du ihm diese nicht mehr geben.

Achtung:

Die Milch, die Welpen von ihrer Mutter bekommen, hat einen geringeren Laktoseanteil als Kuhmilch. Daher vertragen einige Hunde Kuhmilchprodukte oft nicht gut. 

Wie viel Buttermilch darf mein Hund trinken?

Als Faustregel gilt, dass Milchprodukte nicht mehr als 5% der Tagesration an Futter ausmachen sollten. Das gilt somit auch für Buttermilch.

Daher solltest du es mit der Portion nicht übertreiben.

Gut zu wissen:

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du deinem Hund Milch geben solltest und wie viel Milchprodukte du ihm füttern kannst, frag deinen Tierarzt um Rat.

Welche anderen Milchprodukte kann ich meinem Hund geben?

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In kleinen Mengen kannst du deinem Hund fast alle Milchprodukte füttern.

Gerade beim Barfen kann die Mahlzeit durch die enthaltenen Nährstoffe aufgewertet werden.

Du solltest es jedoch vermeiden, deinem Hund Kefir zu geben, da der enthaltene Alkohol schädlich wirken kann.

Auch Schmand, Crème fraîche und Sahne eignen sich wegen ihres hohen Milchzuckeranteils nicht für Hunde.

Milchprodukte, die sich für Hunde besser eignen, sind:

Hüttenkäse

So enthält der Hüttenkäse wenig Fett und leicht verdauliche Eiweiße. Daher kann er als Abwechslung dem Futter untergemischt werden.

Joghurt

Liebt dein Hund es auch, den Joghurtbecher auszulecken? Da der Milchzucker beim Joghurt recht niedrig ist, vertragen die meisten Hunde ihn auch gut.

Quark

Wie der Joghurt, hat auch der Quark wenig Milchzucker. Daher darf dein Hund davon auch immer mal ein bisschen abbekommen.

Vollmilch

Du kannst deinem Hund auch Vollmilch geben, wenn er sie verträgt. Allerdings liefert sie ihm wenig Nährstoffe und ist meist schwer verdaulich.

Käse

Wenn du einem Hund einen Käsewürfel als Leckerli gibst, ist das nicht schlimm. Allerdings sind viele Käsesorten recht fettreich und zudem salzig. Dein Hund darf also auch Käse essen.

Ziegenmilch

Durch ihren geringen Laktosegehalt wird sie von Hunden meist gut vertragen und ist als kleine ergänzung zum Futter eine leckere Abwechselung. 

Gut zu wissen:

Ein ausgewachsener Hund benötigt keine Milchprodukte, um gesund ernährt zu sein. Eine artgerechte Fütterung ist somit nicht auf die Zugabe von Milch angewiesen.

Fazit

Milchprodukte sind grundsätzlich nicht giftig für Hunde. Du darfst deinem Hund also ruhig etwas von deiner Buttermilch abgeben.

Aber es sollte nicht zu viel sein. Buttermilch und weitere Milchprodukte sind eher eine Nascherei oder ein Leckerli für deinen Hund.

Reagiert dein Hund mit Unverträglichkeit auf Produkte wie Milch oder Joghurt, solltest du ihm diese nicht geben. 

Alternativ zur Buttermilch kannst du deinem Vierbeiner auch andere laktosearme Milchprodukte anbieten, wie Hüttenkäse.

Ist dein Hund heiß auf Buttermilch und Co. oder hat er andere kulinarische Vorlieben? Lasse es mich in den Kommentaren wissen.

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